So sieht der geplante Neubau im Computer aus: Ein rund 60 Meter langer, zweistöckiger Gebäuderiegel mit Glas-Elementen zwischen den einzelnen Häusern verläuft parallel zur Würmtalstraße und soll einen Schallschutz für das dahinter liegende Wohngebiet bilden. foto: Haack+Höpfner

Allguth-Niederlassung: Baubeginn in wenigen Wochen

Gräfelfing - Die Gräfelfinger Ortseinfahrt an der Würmtalstraße bekommt in diesem Jahr ein neues Gesicht. In wenigen Wochen beginnt der Bau des Allguth-Bürokomplexes.

Nach einem langwierigen Entscheidungsprozess im Gemeinderat liegt nun die Baugenehmigung des Landratsamtes München vor. Da das Projekt einen eigenen Vorhaben- und Erschließungsplan bekam, dem es in Gänze entspricht, war mit einer Zustimmung zu rechnen. Noch im März oder April sollen die Bagger auf der Wiese an der Würmtalstraße anrücken.

Die Münchner Architekten Haack+Höpfner entwarfen einen über 60 Meter Länge gestreckten, rund neun Meter hohen Riegelbau. Er gliedert sich in eine Reihe zweigeschossiger Häuser, die baulich miteinander verknüpft sind. Die verglasten Fugen zwischen diesen Häusern dienen der Erschließung oder als Wintergarten für Besprechungen. Zugleich garantieren sie den Schallschutz des Ensembles für das dahinter liegende Wohngebiet. Das Projekt sieht außerdem eine Tiefgarage mit 34 Plätzen vor, mit Zufahrt aus der Finkenstraße. Die ursprünglich angedachte Verlängerung an den beiden Enden im rechten Winkel zu einem Gebäude-Komplex in U-Form ist nicht mehr Gegenstand des Projektes.

Das rund sechs Millionen Euro teure Bauvorhaben, das im Mai 2012 fertig sein soll, setzt auf ein hohes Maß an Energieeinsparung: Hochdämmende Ziegelwände, Dreifachverglasung, Lichtlenkprismen, Photovoltaik und Geothermie sollen „minimalste Energiebedarfszahlen und maximale CO2-Freiheit im Betrieb“ langfristig sichern, wie Architekt John Höpfner sagt.

Die hinter dem Gebäude liegende Fläche gehört demselben Bauherren. Die Gespräche über die Situierung der dort geplanten Wohnhäuser laufen noch.

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