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Mit dem Elektroroller ist Matthias Niedermair beim Faschingsumzug unterwegs – wie zuletzt 2018.

Faschingsumzug 

Mehr als 30 Gruppen bilden Gaudiwurm

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Die Planung für den großen Würmtaler Faschingsumzug läuft auf Hochtouren. Es gibt aber auch eine traurige Absage. 

Würmtal– „Es ist der Wahnsinn, was sich die Teilnehmer des Faschingszuges für eine Mühe geben“, sagt Matthias Niedermair. Er ist aktuell schwer damit beschäftigt, den Gaudiwurm, den er am Sonntag, 23. Februar, durch Krailling und Planegg führen wird, zu organisieren. Und dabei stellt er fest, dass die rund 35 Gruppen, die er zur Teilnahme motivieren konnte, sich ebenfalls kräftig ins Zeug legen. Wie gewohnt, verrät Niedermair nicht, was die Teilnehmer zeigen werden, aber seine Begeisterung kann er nicht verbergen. Durch die Kommunalwahl seien schon ein paar Sachen dabei, über die er jetzt schon schmunzeln muss.

Keine Almhütte auf dem Planegger Marktplatz

Mit Bedauern stellte Niedermair fest, dass es die Almhütte auf dem Planegger Marktplatz in diesem Jahr nicht geben wird. Der Betreiber habe sich leider gegen eine Wiederauflage entschieden. Was Niedermair derzeit aber eigentlich Sorge bereitet, ist das Wetter. „Vielleicht sollte ich nach Maria Eich gehen und eine Kerze stiften“, überlegt er.

Probleme mit Elektroroller

Andere Aufgaben genießen momentan aber Priorität. Der Elektroroller, mit dem Niedermair dem Faschingszug üblicherweise voranfährt, funktioniert momentan nicht. „Damit bin ich beim Faschingszug beweglich.“ Er muss also in die Reparaturwerkstatt. Transparente muss er in Krailling und in Gräfelfing auch noch aufhängen – aber da will er warten, bis der Wind nachlässt. Und mit dem Plan, nach dem sich die Teilnehmer beim Zug aufstellen sollen, ist er auch noch nicht ganz fertig.

Immerhin ist die Beteiligung heuer in etwa so hoch wie vor zwei Jahren. Und Zeitplan und Route stehen auch fest. Mit der Aufstellung am Kraillinger Mitterweg werde um 12.30 Uhr begonnen, so Niedermair. Los gehe es dann um 13.30 Uhr. Die Route führt über die Margareten-, die Luitpold- und Poststraße auf die Bahnhofstraße. Damit auf Letzterer ausreichend Platz zur Verfügung steht, um hin und her zu ziehen, wird es dort wieder Absperrgitter geben. „Das ist schöner“, findet Niedermair.  

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