Leuchtturmprojekt in Bayern: Zum Spatenstich für den Bau des Boardinghouse kamen (v.l.) Architekt Jürgen Stark, Planeggs Bürgermeisterin Annemarie Detsch, Wirtschaftsminister Martin Zeil, IZB-Geschäftsführer Peter Hanns Zobel und als Vertreter der Max-Planck-Institute Martin Baumeister zusammen. dr

Boardinghouse des IZB: Ein 28 Meter hohes Wahrzeichen für Martinsried

Planegg - Peter Hanns Zobel, der Geschäftsführer des Martinsrieder Innovations- und Gründerzentrums Biotechnologie IZB, darf künftig den Titel Hoteldirektor führen.

Am Mittwoch setzte er zusammen mit Wirtschaftsminister Martin Zeil den Spatenstich für den Bau des Boardinghouse, einem 28 Meter hohen Turm mit 42 Hotelzimmern für internationale Gäste der Forschungsstätte. Das futuristisch anmutende Gebäude wurde von den Rednern als neues Wahrzeichen Martinsrieds gefeiert. Es ist der mittlerweile zwölfte Bauabschnitt in der Geschichte des IZB.

Vor zwölf Jahren erwuchs die Idee, einen Treffpunkt für Wissenschaftler zu schaffen und damit den interdisziplinären Austausch zu fördern. Zweimal waren die Planungen weit fortgeschritten, doch als es ernst wurde, sprangen die Investoren ab. Zobel wagte vor einigen Jahren erneut den Versuch, und diesmal klappte es, auch weil der Freistaat von den 8,3 Millionen Euro Gesamtkosten knapp die Hälfte übernimmt. Wie ehrgeizig das IZB-Team den Zeitplan gestaltete und die Planungen vorantrieb, zeigt der Eingang der Baugenehmigung: Diese lag erst vorigen Samstag im Briefkasten. Die Bagger sind für kommenden Montag bestellt. Wirtschaftsminister Zeil dankte Zobel auch deshalb für seinen Mut. Er sieht das Boardinghouse als „architektonischen Mittelpunkt“ des High-Tech-Campus. „Wir schaffen ein topmodernes Kommunikationszentrum für Spitzenforschung und legen damit gleichzeitig eine weitere Keimzelle für Ideen und Innovationen“, betonte Zeil.

Kernstück des Boardinghouse ist der so genannte Faculty Club im obersten Stock, in dem sich Wissenschaftler und Firmenchefs in angenehmer Atmosphäre austauschen können, „und auch ein Bier zu sich nehmen können“, so Zobels Vorstellung.

Die Fertigstellung des Boardinghouse ist für Ende 2014 geplant. Über den Fortschritt der Arbeiten kann man sich im Internet informieren. Das IZB hat eine Webcam eingerichtet, die Live-Bilder von der Baustelle (www.izb-online.de) sendet. Die vielleicht größte Herausforderung der kommenden Monate wird es sein, einen Namen für den Hotelturm zu finden, denn Boardinghouse ist nur der Arbeitstitel.

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