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Erste Schüsse auf dem neuen Bolzplatz: Planeggs Bürgermeister Heinrich Hofmann ließ sich nicht lumpen und stellte sich bei der Eröffnung im Parc de Meylan ins Gestänge. Die Hortgruppe des Kinderhauses St. Martin prüfte seine Torwartfähigkeiten.

Neuer Bolzplatz im Parc de Meylan eröffnet

Tore schießen gegen den Bürgermeister

Mit einem Fußballspiel der Martinsrieder Hortgruppe des Kinderhauses St. Martin wurde jetzt  der neue Bolzplatz im Parc de Meylan offiziell eröffnet.

Die zehn jungen Kicker waren die Ersten, die den Rasen seit der Umfunktionierung zum Fußballplatz betreten durften. „Mit Ausnahme von ein paar Begeisterten, die schon vorher mal über den Zaun geklettert sind“, sagte Planeggs Bürgermeister Heinrich Hofmann bei der Eröffnung. Die in den vergangenen Jahren nicht mehr genutzte Sommerstockbahn sowie ein Baum hatten dem neuen Bolzplatz weichen müssen.

An seinem ehemaligen Standort stehen seit einigen Monaten die Häuser, die inzwischen 56 Asylbewerbern ein Zuhause geworden sind. Der Aufschrei in der Bevölkerung im vergangenen Jahr war groß, als bekannt wurde, dass der Bolzplatz der Unterkunft Platz machen muss. Dass die Gemeinde   nun mit der Neuerrichtung nur wenige Meter Abhilfe Abhilfe geschaffen hat, beruhige längst nicht alle Martinsrieder, meint Hofmann. „Aber bei einigen hat es schon etwas an der Meinung geändert.“ Dem Leben im Park tue die Unterbringung der Asylbewerber vor Ort jedenfalls gut: „So viel war hier fast noch nie los.“

Doch am Donnerstag standen nicht die Asylhäuser im Mittelpunkt, sondern der Bolzplatz. Und zur Feier des Tages ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, selbst gegen den Ball zu treten – oder besser gesagt, den Ball gegen sich treten zu lassen: Hofmann stellte sich ins Tor, und die Kinder durften Strafstöße schießen. Im Anschluss tobten sie sich beim normalen Spiel noch richtig aus. Hierbei hielt sich der Rathauschef dann vornehm zurück.

mg

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