Brandschutz geht vor Feuchtigkeit

- Ausgaben für das Rathaus

VON THOMAS STEINHARDT Neuried - Das Neurieder Bauamt bemüht sich derzeit verstärkt um den Brandschutz. Nachdem bereits am alten Feuerwehrhaus einige Änderungen vorgenommen worden waren (wir berichteten), ist jetzt das Rathaus an der Reihe.

Wie Siegfried Schopf erklärte, müsse beispielsweise der Notausstieg im Aufenthaltsraum im Keller vergrößert werden. Das jetzt existierende Fenster sei für diesen Zweck zu klein.

Im Erdgeschoss muss des Weiteren eine Tür angebracht werden, die im Brandfall selbst schließt, um das Treppenhaus von möglichem Rauch freizuhalten. Außerdem bekommt ein Kopiergerät, das jetzt im Gang steht, einen eigenen Raum, der ebenfalls mit einer entsprechenden Brandschutztüre versehen werden muss. "Das alles sind Mindestanforderungen, die wir einfach erfüllen müssen", erklärte Schopf in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses, in der es den Gremiumsmitgliedern eigentlich darum ging, so viele Dinge wie möglich einzusparen. Schopf setzte sich mit seinem dringlichen Appell ("Es ist Gefahr in Verzug") durch. Waren 2002 nur 5 000 Euro für den Unterhalt des Rathauses im Haushalt eingeplant, so stehen 2003 30 500 Euro zur Verfügung.

Während das Geld für den Brandschutz eingeplant wurde, muss der Schutz vor eindringender Feuchtigkeit im Rathaus noch warten.

Eigentlich, so war man sich einig, sei es nötig, die Außenwände im Keller generell zu sanieren, um weitere Feuchtigkeitseinbrüche zu verhindern. "Man müsste die Wände anbaggern und sie isolieren", beschreibt Schopf. Vor allem im Aufenthaltsraum im Keller sei der Putz an den Wänden bereits stark beschädigt. Hier einigten sich die Gremiumsmitglieder aber darauf, die Schäden notdürftig zu flicken und zu einem späteren Zeitpunkt eine größere Sanierung anzusetzen.

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