Bürger wehren sich gegen Mobilfunkmast

Gräfelfing - Eine Interessengemeinschaft von Anliegern will einen Mobilfunkmast zwischen TSV Gräfelfing und dem Schulcampus verhindern.

Die Interessengemeinschaft „Mobilfunk ja – aber kein Mobilfunkmast in Schulnähe und Wohngebiet“ lässt es in ihren großformatigen Anzeigen an Deutlichkeit nicht fehlen: „Mobilfunk-Großstandorte in Wohngebieten belasten die Bevölkerung und sind deshalb unverantwortlich und abzulehnen“, heißt es in der Anzeige.

Die Initiatoren fordern Bürgermeister Christoph Göbel und die Gemeinderäte auf, „ihrer Verantwortung für Gräfelfing gerecht zu werden und Mobilfunkmasten in Schulnähe und im Wohngebiet nicht zu fördern, sondern zu verhindern“.

Der Standort in dem Wäldchen nördlich des TSV Gräfelfing liege „faktisch im Wohngebiet“ und in unmittelbarer Nähe zu drei Schulen, Kindergärten und dem TSV-Sportplatz. Damit würden unter anderem Tausende Kinder der Strahlung ausgesetzt.

Einer der vier Unterzeichner ist der Gräfelfinger Kinderarzt Dr. Herbert Meißner, der eine Praxis in der Bahnhofstraße betreibt und in der Jahnstraße wohnt. Im Merkur-Gespräch sagte Dr. Meißner am Montag: „Die Langzeitfolgen der Strahlung, der in diesem Fall Kinder über viele Stunden täglich ausgesetzt sein werden, sind nicht bekannt.“ Die Initiative wolle „nicht alles zu Fall bringen“, sondern werbe für die Suche nach verträglicheren Alternativen – einem Konzept, mit dem alle gut leben könnten.

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