Bürgerinitiative Martinsried korrigiert falsche Aussage

Würmtal - Nach schriftlicher Aufforderung durch die Bio-Wärme Gräfelfing GmbH hat die Initiative jetzt eine unwahre Behauptung richtiggestellt.

Eine bemerkenswerte Meinungswandlung hat die Bürgerinitiative Martinsried in ihren regelmäßigen Anzeigen vollzogen - und das binnen sieben Tagen. Im Info vom 13. Januar 2011 hatte die Initiative, für die Barbara Gutmann verantwortlich zeichnet, zum Thema Biomasse-Heizkraftwerk noch behauptet: „Dieses Kraftwerk, das ein sehr großes werden soll (laut Angabe der Gemeinde in der Endstufe von 46 Megawatt).....“. Eine Woche später, am 20. Januar, heißt es in der Folgeanzeige der Initiative kleinlaut, das geplante Kraftwerk sei „relativ groß“ und verfüge über „zunächst 7,2 Megawatt Leistung zuzüglich 5,7 Megawatt Leistung (Ölkessel)“. Ganz offensichtlich war die Bürgerinitiative einer falschen Angabe aufgesessen, an der die Initiatoren des Bürgerbegehrens in Gräfelfing über Monate festhielten.

Während besagter Woche freilich erhielt Barbara Gutmann Post von den Geschäftsführern der Bio-Wärme Gräfelfing GmbH. Darin fordern Markus Wahl und Ralf Knapp die Initiative auf, „ihre Behauptungen zu belegen oder als Falschaussage öffentlich zu korrigieren“ - mit Erfolg. Ob die Bürgerinitiative auch das „nachdrückliche Angebot“ der Bio-Wärme zu einem Gesprächstermin bis 27. Januar annimmt, war am Freitag nicht bekannt. In dem Brief der Bio-Wärme stand: „Frau Dr. Gutmann sollte ihre Gutachten, Mitstreiter und Experten mitbringen.“

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