Bunter Musikreigen beim Konzert mit "Kultstatus"

- KHG-Schüler ließen das Jahr mit Melodien ausklingen

VON VERONIKA JORDAN Gräfelfing - "Kultstatus" hat laut Direktor Hans-Bernd Schmitz mittlerweile das alljährliche Weihnachtskonzert am Kurt-Huber-Gymnasium. Das ist nur allzu verständlich, denn was die Schüler mit ihren musikalischen Auftritten bieten, kann sich wirklich hören lassen.

Am Donnerstag war es wieder soweit: Mit einem "bunten Kaleidoskop" (Schmitz) an Programmpunkten - von klassischen über romantische hin zu modernen Stücken - verwöhnten die Mitwirkenden die Zuhörer in der voll besetzten Aula des KHG. Besonders hervorzuheben ist Christina Zöltsch aus der zwölften Jahrgangsstufe, die mit überragender Perfektion ihr Können am Klavier demonstrierte.

Zöltsch spielte den "Rhapsody in Blue" von George Gershwin. Mit ihrer sagenhaften Fingerfertigkeit und einer ungeheuren Souveränität versetzte sie das Publikum ins Staunen. Sowohl die "piano"- als auch die "forte"-Passagen meisterte sie bravourös und mit einer Leichtigkeit, als gäbe es nichts Einfacheres im Leben.

Doch auch die anderen Mitwirkenden waren echte Koryphäen ihres Instruments. Beim "Lied ohne Worte" von Felix Mendelssohn-Bartholdy glänzte der Elftklässler Sven Ahnsjö am Cello, begleitet durch Zöltsch am Klavier. Auch er holte aus seinem Instrument heraus, was es nur her gab. Tiefe und hohe, laute und leise Töne entlockte er seinem Cello. Überaus gefühlvoll und erstaunlich sicher fiedelte Ahnsjö das Stück des bekannten Komponisten. Da fehlten den Gästen in der Tat die Worte - vor lauter Begeisterung ob seiner Virtuosität.

Neben zahlreichen und hervorragenden Solo- und Kammermusikdarbietungen der "Großen" war auch die Unterstufe recht aktiv. Frisch, fromm, fröhlich, frei brachte der Chor mit seinen heiteren oder melancholischen Liedern wie "Bugsy Melone" oder "Tomorrow" das Publikum in Stimmung und erntete viel Applaus. Dann hatte die Bigband das musikalische Sagen. Die unbändige Spielfreude war den Musikern der Band anzumerken. Die Schüler haben den Rhythmus einfach im Blut, so wie sie schwungvoll, locker und lässig mitreißende Stücke wie "Swing Shift" und "Sing, sing, sing" spielten.

Wie gewohnt durften am Ende des Konzerts alle Gäste in das feierliche Weihnachtslied "Tochter Zion" von Georg Friedrich Händel einstimmen. Das Weihnachtskonzert war für alle Besucher ein schöner und harmonischer Abschluss des Jahres.

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