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Entwurf für die Betreutes-Wohnen-Anlage in der Rudolf-von-Hirsch-Straße: In einem viergeschossigen, U-förmigen Gebäudekomplex mit Laubengängen sind 37 Wohnungen geplant. Über einen überdachten Weg könnten die Bewohner zum Caritas-Altenheim Maria Eich gelangen.

Erweiterung des Caritas-Altenheims

Betreutes Wohnen nimmt Gestalt an

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Krailling - Das Kraillinger Caritas-Altenheim Maria Eich soll um eine Anlage für Betreutes Wohnen erweitert werden. Jetzt liegen erste Entwürfe vor.

Das Projekt Betreutes Wohnen im Süden des Caritas-Altenheims Maria Eich nimmt Gestalt an. Im Gemeinderat legte der von der Schober-Stiftung beauftragte Architekt, Gemeinderat Hans Wechner, am Dienstag eine Vorentwurfsplanung vor, die in enger Abstimmung mit der Caritas entwickelt wurde. Mit zwei Varianten: ein U-förmiger Gebäudekomplex mit Laubengängen sowie zwei Punkthäuser.

Auf rund 5000 m2 sollen an der Rudolf-von-Hirsch-Straße insgesamt 37 barrierefreie Wohnungen und eine Tiefgarage mit ebenso vielen Stellplätzen entstehen. Über einen überdachten Weg ist eine Verbindung zum angrenzenden Altenheim vorgesehen „Dieser ist der Caritas ganz wichtig“, betonte Eleonore Zwißler , CSU-Gemeinderätin und stellvertretende Stiftungsratvorsitzende. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Bewohner des Betreuten Wohnens Angebote im Altenheim wahrnehmen, vor allem Mittag- und Abendessen.

Die Mehrheit des Gemeinderats sprach sich für die U-förmige Gebäudeform mit Laubengängen und einem halb offenen Innenhof aus. „Punkthäuser kann man sich in ganz Krailling kaufen“, konstatierte Sebastian Sefzig (FDP). Die Laubengang-Variante favorisierte auch Architekt Wechner, da sie den Bewohnern mehr Wohn- und Aufenthaltsqualität biete – und vor allem bessere Möglichkeiten zur Kommunikation. In dem viergeschossigen Gebäudekomplex sollen nach ersten Planungen neun 1,5-Zimmer-Wohnungen, 22 2-Zimmer-Wohnungen und sechs 3-Zimmer-Wohnungen entstehen. Das Bauvorhaben müsse ein Volumen haben, das die Caritas auch bewältigen könne, betonte Zwißler. „40 Wohnungen sind die absolute Obergrenze.“

Im Zuge der Planungen müsse auch die Verkehrssituation im Bereich des Altenheims entzerrt werden, forderte Karin Wolf (UWK). Werner Engl (Grüne) regte an, das Gebäude etwas zu drehen und parallel zum Altenheim auszurichten. Fraktionskollegin Adrienne Akontz plädierte dafür, möglichst kompakt und eventuell auch höher zu bauen. „Fläche ist das, was wir am wenigsten zu verschenken haben.“ Laut Wechner will man einige Wohnungen ohnehin etwas verschlanken, nicht alle sollen vollständig rollstuhlgerecht ausgestattet werden – auch im Hinblick auf die Kosten. Diese will für das gesamte Projekt die Schober-Stiftung als Bauherr übernehmen. Die Caritas soll die Anlage anschließend mieten.

Der Gemeinderat kam schließlich überein, auf Grundlage der favorisierten Planung den Bebauungsplanentwurf auszuarbeiten. Auf Anregung von Engl soll geprüft werden, ob eventuell auch eine L-förmiger Gebäudekörper möglich ist.

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