Verlobung unterm Weihnachtsbaum: Die Politologin und Dolmetscherin Ochmaa Dinikor und Gräfelfings Bürgermeister Christoph Göbel haben sich zu einem gemeinsamen Lebensweg entschlossen. Foto: privat

Christoph Göbel heiratet

Gräfelfing - Christoph Göbel, Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing, Vize-Landrat und CSU-Landratskandidat für den Landkreis München, hat sich an Weihnachten verlobt. Seine zukünftige Frau ist die Politologin und Dolmetscherin Ochmaa Dinikor.

„Sie ist ein so wunderbarer Mensch“: Wenn Christoph Göbel (37) von seiner Verlobten spricht, erreicht seine ausgeprägte Begeisterungsfähigkeit eine neue Stufe. „Es passt einfach alles, und wir sind sehr glücklich zusammen.“

Ochmaa Dinikor (27) wuchs als jüngstes von fünf Kindern in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator auf. Nach einem Abschluss im Studiengang internationale Beziehungen wählte Ochmaa Dinikor den Weg in den diplomatischen Dienst und arbeitete studienbegleitend bei der deutschen Botschaft in Ulan Bator. 2011 machte sie ihren Abschluss als Deutsch-Dolmetscherin.

Zwischen ihr und Christoph Göbel funkte es ausgerechnet auf der Wiesn: 2010 begleitete Ochmaa Dinikor auf Einladung von Starnbergs Landrat Karl Roth den damaligen deutschen Botschafter in Ulan Bator, Pius Fischer, mit seiner Delegation auf die historische Wiesn. Dort trafen Ochmaa Dinikor und Christoph Göbel erstmals zusammen. „Ich habe die Delegation als Vize-Landrat auf der historischen Wiesn empfangen und habe dort Ochmaa kennengelernt“, erzählt er. Inzwischen wohnt das Paar gemeinsam in Göbels Wohnung an der Rottenbucher Straße in Gräfelfing.

Auch wenn eine Verbindung zwischen Gräfelfing und der Mongolei jedenfalls geografisch nicht das Naheliegendste ist, hat das Paar eine Vielzahl an Gemeinsamkeiten entdeckt. Beide stammen aus großen Familien und sind überzeugte Familienmenschen, beide haben einen Beruf im politischen Umfeld, beide sind weltoffene Geisteswissenschaftler. Und eine weitere Gemeinsamkeit eröffnet Christoph Göbels teilweise Abstammung aus der Schweiz. „Wir entstammen beide einem Bergvolk. Da gibt es durchaus Gemeinsamkeiten in der Mentalität.“

An Weihnachten war es dann so weit. „Ich habe sie unter dem Weihnachtsbaum gefragt, und sie hat Ja gesagt“, berichtet Christoph Göbel freudestrahlend. Ein Hochzeitstermin steht noch nicht fest; zunächst ist im Februar eine gemeinsame Reise nach Ulan Bator geplant, um den zweiten Teil der neuen Großfamilie kennen zu lernen.

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