Corona-Maßnahmen

Würmtaler zeigen Disziplin

  • Peter Seybold
    vonPeter Seybold
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Die Planegger Polizeiinspektion zeigt sich weiterhin mit dem Verhalten der Würmtaler in der derzeitigen Corona-Ausnahmesituation zufrieden. „Bis auf wenige Ausnahmen gibt es nach wie vor keine Probleme“, sagt der Würmtaler Inspektionsleiter Thomas Sorgalla auf Merkur-Anfrage.

Würmtal–  Die Beamten achten weiterhin auf das Einhalten der Ausgangsbeschränkungen sowie der Maskenpflicht in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr, so lange diese Regeln noch bestehen. „Vor allem an den S-Bahnhöfen sind wir generell sehr präsent und haben jetzt ein Auge auf das Maskentragen“, sagt Sorgalla. So zeigten die Beamten erst am vergangenen Mittwoch sechs Personen an, die ohne den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz am Bahnsteig des Planegger S-Bahnhofs erwischt wurden.

„Grundsätzlich schauen wir aber immer auf die jeweiligen Umstände. Wer für einen kurzen Abschiedskuss an der S-Bahn für einen Moment die Maske hochhebt, den zeigen wir natürlich nicht an. Auch dass man in ein Geschäft geht und in dem Moment merkt, dass man den Schutz vergessen hat, und ihn dann sofort anzieht, ist wohl jedem von uns schon passiert“ und sei kein Problem, sagt Sorgalla. Ein Bußgeld drohe aber dann, wenn die Kontrollierten sich uneinsichtig zeigten oder sich offensichtlich bewusst nicht an die Vorgaben hielten.

Gravierende Verstöße nicht bekannt

In Geschäften werden die Planegger Polizisten nur auf Mitteilung aktiv, da es im Würmtal zu viele Läden gibt, um alle ständig zu kontrollieren. „Solche Mitteilungen hatten wir schon ein paar, die sich aber stets als falsch herausgestellt haben. So wurden zum Beispiel Laden-Mitarbeiter gemeldet, die aber in dem Moment gar keine Maske hätten tragen müssen, weil sie draußen waren“, erklärt Sorgalla. Richtige Verstöße von oder in Geschäften im Würmtal sind der Inspektion bisher keine bekannt. Wenn es einen solchen Verstoß geben sollte, würden die Würmtaler Beamten vor einer Schließung des Geschäftes mit dem Landratsamt Rücksprache halten.

Auch an die Ausgangsbeschränkungen hielten sich die meisten Würmtaler nach wie vor. „Wir kontrollieren etwa jede Dreiergruppe, in der ja prinzipiell schon einer zu viel ist, wenn man nicht im gleichen Haushalt wohnt“, sagt Sorgalla. Nur wenige halten sich nicht an die Beschränkungen. Das typische Beispiel seien Gruppen von drei, vier Bürgern, die gemeinsam spätabends auf einer oder mehreren Parkbänken sitzen und Bier trinken. Thomas Sorgalla: „Das geht natürlich nicht. Eine kurze Pause beim Spaziergang auf einer Parkbank selbstverständlich schon.“

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