Verjüngter Vorstand (v.l.): Gabriele Juranek (2.Vorsitzende), Michael Book (Kasse), Vorsitzender Hermann Nafziger, Wilfried Sammer (Schriftführer), Anselm Engelmayer (2.Vorsitzender). dr

CSU: Mit verjüngtem Vorstand in den Kommunalwahlkampf

Planegg - In der Planegger CSU stehen die Zeichen auf Aufbruch. Dies zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung im Heide-Volm.

Der Vorstand verjüngte sich deutlich, etwa mit dem bisherigen Vorsitzenden der Planegger Jungen Union, Anselm Engelmayer, nun einer der Stellvertreter an der Spitze des Ortsverbands neben Gabriele Juranek.

Und der alte und neue Vorsitzende Hermann Nafziger blies dazu ungewohnt enthusiastisch zum lokalpolitischen Angriff: „Wir können für Planegg noch viel mehr tun. Aber unser Problem ist: Wir sind immer noch zu wenige im Gemeinderat. Gerade die Freien Wähler stehen uns bei vielen Projekten im Weg.“ Dies könne und müsse sich nun in der 2014 anstehenden Kommunalwahl ändern. Der verjüngte Vorstand soll laut Nafziger hier auch ein Signal setzen, „mit voller Kraft und auch auf neuen Wegen unsere Ziele anzustreben“.

Die neuen Ziele sind dabei in vieler Hinsicht die alten geblieben. So stehen auf der bekannten CSU-Agenda die Neustrukturierung und Bebauung des Planegger Bahnhofsareals, die Ortsplanung Martinsried mit neuer Ortsmitte (inklusive adäquater Verkehrslösungen) sowie insgesamt das Thema Finanzen, bei dem die CSU die Gemeinde in wirtschaftsstarke und gleichsam sparsam-solide Zeiten führen will. Doch auch das Thema Wohnungsbau will sich die Volkspartei nun verstärkt auf die Fahnen schreiben. Das kürzlich vorgestellte Projekt, Flächen am Planegger Friedhof und im Grund für Neubaugebiete zu nutzen, sei laut Nafziger ein wichtiger Schritt, „auf die demographische Entwicklung in unserer Gemeinde zu reagieren“.

Innerhalb des Ortsverbands will man in den kommenden zwei Jahren an einem Strang ziehen, die weitgehend sehr harmonisch verlaufende Jahreshauptversammlung sprach hier für sich.

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