Dank von der Sozialministerin: Christine Haderthauer mit dem Planegger VdK-Vorsitzenden Peter Kirschning. foto: gefö

"Dankeschön im Scheckkartenformat"

Würmtal - Sechs Würmtaler haben aus den Händen von Staatsministerin Christine Haderthauer die neue Ehrenamtskarte entgegen genommen.

Ehrenamt lohnt sich. Das können sich jetzt tatsächlich jene 75 Landkreisbürger sagen, die am Dienstagabend aus der Hand von Sozialministerin Christine Haderthauer die ersten Ehrenamtskarten im Landkreis München erhielten.

Eine Karte, die ihr Ehrenamt etwas entlohnen wird, vor allem aber eine Wertschätzung der Arbeit ist, sagte Landrätin Johanna Rumschöttel. Sie sprach vom „Dankeschön im Scheckkartenformat“. Mit der Karte, so Ministerin Haderthauer, würden die Besitzer zum „ersten Werbeträger und Botschafter des Ehrenamts im besten Sinn“.

An 46 Stellen können die Ehrenamtlichen nun mit ihrer Karte günstiger einkaufen oder andere Annehmlichkeiten erhalten. Dazu gehört unter anderem die Kosmetik-Insel Gräfelfing. Hier gibt es überall Prozente oder günstige Artikel extra für die Inhaber der Ehrenamtskarte. Rumschöttel freute sich, einige dieser Geschäftsvertreter im Bürgerhaus Unterföhring begrüßen zu können: „Sie tragen dazu bei, die Ehrenamtskarte attraktiv zu machen.“ Angesichts der vielen interessanten Angebote wundere es nicht, „dass die Nachfrage nach der Ehrenamtskarte ungebrochen ist. Jeden Tag kommt ein Dutzend neue Anträge ins Amt.“

Die 75 Kartenbesitzer haben die Prüfung schon hinter sich. So auch Peter Kirschning, Vorsitzender des VdK Planegg-Gräfelfing. Er nahm lächelnd als Dank für sein Engagement die Ehrenamtskarte in Empfang, ebenso wie Ludwig Balk (Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing), Erich Bartel (TSV Gräfelfing), Karin Eichbaum (Nachbarschaftshilfe St. Stefan), Sonja Mayer (Sprecherin der Gräfelfinger Vereine) sowie Irmgard Fleischmann (Nachbarschaftshilfe St. Elisabeth Planegg).

Sozialministerin Christine Haderthauer dankte den Gästen für ihren Dienst an den Mitmenschen: „Was Sie leisten, könnten wir nicht organisieren.“ Das Ehrenamt sei nicht austauschbar, da es „sehr persönliche Spuren hinterlässt“. Gerade Bayern sei mit 36 Prozent ehrenamtlich tätigen Bürgern in Deutschland führend, sagte die CSU-Politikerin.

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