Kulturforum Planegg

Defizit schrumpft peu à peu

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Planegg -  Die Abozahlen steigen, die durchschnittlichen Besucherzahlen ebenfalls. Das Defizit beträgt allerdings mehr als eine viertel Million Euro.

An 178 Tagen fanden im vergangenen Jahr Veranstaltungen im Kupferhaus statt; 2014 waren es 156 Belegungstage gewesen. Das Kulturforum selbst bot 43 Termine an und hatte dabei 13-mal ein ausverkauftes Haus, elfmal kamen über 300 Besucher. Der Durchschnitt lag bei 282, 2014 bei 267 Besuchern.

„Das Kabarett-Abo ist nach wie vor ein Renner“, sagte Anja Fanslau vom Kulturforum. Maximal 360 Abos werden verkauft, um auch noch Eintrittskarten im Vorverkauf oder an der Abendkasse anbieten zu können. Die Konzertzeihe hatte im vierten Jahr ihres Bestehens 300 Abonnenten und die 2015 neu eingeführte Theaterreihe schaffte 144 Abos, was Fanslau „einen guten Start“ nannte. Die Zahl der Abonnenten wuchs im Vergleich zu 2014 von 684 auf 823. Ein gutes Drittel kommt aus Planegg.

Durch den Verkauf von Eintrittskarten nahm das Kulturforum 127 202 Euro ein, hinzu kamen 17 490 Euro aus Vermietungen und Diversem. Den Gesamteinnahmen von 144 692 Euro standen Ausgaben in Höhe von 411 761 Euro gegenüber. Den größten Brocken machte mit 211 670 Euro das Personal aus, 145 408 Euro kostete das Programm, inklusive Gagen, GEMA-Gebühren, Technik, Reinigung und Künstlercatering.

Das Gesamtdefizit des Kulturforums betrug 267 069 Euro und blieb damit deutlich unter dem Haushaltsansatz von 338 000 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr fiel es um 12 000 Euro kleiner aus. „Wir versuchen, von Jahr zu Jahr das Defizit zu verringern“, so Fanslau, die sich gleichzeitig dankbar zeigte, einen großzügigen Spielraum eingeräumt zu bekommen. „Der Eindruck vertieft sich immer mehr, dass wir stolz sein können auf die Kulturarbeit in Planegg“, sagte Peter von Schall-Riaucour (parteifrei). Roderich Peter (SPD) äußerte einen Wunsch: „Mir fehlt noch was: ein Jazz-Abo. Das wär’s doch.“ Fanslau zeigte sich offen, warnte aber: „ Da bräuchten wir mehr Programmmittel.“

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