Große Freude: Planeggs Bürgermeisterin Annemarie Detsch (2.v.l.) überreicht Medaillen und Urkunden an Alfred Vielhuber (v.l.), Beate Peters und Robert Voit. foto: rutt

Detsch verleiht drei Bürgermedaillen

Planegg - Die Gemeinde Planegg ist um drei Träger der Bürgermedaille reicher: Beate Peters, Alfred Vielhuber und Robert Voit.

Bürgermeisterin Annemarie Detsch zeichnete in einer feierlichen Zeremonie mit vielen Gästen Peters, Vielhuber und Voit für ihr immenses Engagement mit Medaillen und Urkunden aus. Die Bürgermedaille ist die zweithöchste Auszeichnung, die die Gemeinde Planegg zu vergeben hat. Darüber gibt es nur die Ehrenbürgerwürde.

Die Laudatio durch die Bürgermeisterin fiel sehr persönlich aus, Detsch kennt das Trio seit vielen Jahren. Dass sich Beate Peters unter den Preisträgern befindet, ist außergewöhnlich, da sie erst 1996 nach Planegg gezogen war. Was sie allerdings in den 17 Jahren bis heute für die Gemeinde geleistet hat, sucht ihresgleichen. Peters war Elternbeiratsvorsitzende im Kindergarten und der Grundschule und Gründungsmitglied des Vereins Miteinander, der die halbe Diakonstelle in Martinsried finanziert - dies seit zehn Jahren. Hinzu kommen etliche weitere Tätigkeiten. Detsch attestierte Peters „Tatkraft, Begeisterung, unglaublichen Einsatz und riesige Hilfsbereitschaft“.

Ein alteingesessener Planegger ist Alfred Vielhuber, der an diesem Abend ebenfalls die Bürgermedaille erhielt. „Es war nie das Zuschauen, das dich fasziniert hat, sondern das Mitmachen“, beschrieb Detsch den langjährigen Vorsitzenden der Naturfreunde Würmtal.

Vielhuber war es, der den Verein mit dem Bau des Kletterturms maßgeblich voranbrachte. Sein Engagement begann aber bereits in den 50er Jahren als Jugendfpfleger in Planegg. Diese Funktion hatte Vielhuber bis zum Jahr 1970 inne. Auch auf lokalpolitischer Ebene war Sportskanone Vielhuber aktiv. Von 1983 bis 1990 saß er für die SPD im Gemeinderat, später gelang es ihm in der Bürgerinitiative Lärmschutz, den Bau der Schallschutzwände in der Germeringer Straße durchzusetzen.

Der letzte Geehrte des Abends war Robert Voit, ohne dessen Hingabe die BRK-Bereitschaft in Planegg in ihrer heutigen Form wohl nicht vorstellbar wäre. Vor beinahe 40 Jahren schloss er sich dem Roten Kreuz an und übernahm alsbald Verantwortung als stellvertretender Kolonnenführer, wie es damals noch hieß, später dann als Bereitschaftsleiter. Mit diesem ehrenamtlichen Engagement war ein enormer Zeitaufwand verbunden, denn Voit übernahm weiterhin viele Dienste selbst, absolvierte Ausbildungen, leitete Kurse und gestaltete Dienstpläne.

Neben dem BRK war Voit das soziale Netz in Planegg ein ganz besonderes Anliegen. Die Gründung der Würmtalinsel geht maßgeblich auf seine Initiative zurück. Auch beim Verein Betreutes Wohnen zu Hause war Voit Gründungsmitglied, darüber hinaus über viele Jahre Vereinskoordinator der Gemeinde.

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