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Es weihnachtet im Würmtal – trotz Corona

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Von: Peter Seybold

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Prior Pater Christian Rentsch mit Christuskind und Krippe: An Weihnachten wird die Krippe wieder vor dem Altar der Kirche von Maria Eich ihren Platz einnehmen. Auch der Weihnachtsbaum und die Krippen-Figuren werden an Heiligabend die Kirche schmücken.
Prior Pater Christian Rentsch mit Christuskind und Krippe: An Weihnachten wird die Krippe wieder vor dem Altar der Kirche von Maria Eich ihren Platz einnehmen. Auch der Weihnachtsbaum und die Krippen-Figuren werden an Heiligabend die Kirche schmücken. © Dagmar Rutt

Trotz Corona haben die Würmtaler Kirchen für Weihnachten hinsichtlich des Umfangs ein recht normales Gottesdienst-Programm organisiert. Einige Feiern finden im Freien statt, die Corona-Regelungen sind unterschiedlich.

Würmtal – Die Würmtaler Kirchen haben auch für dieses Jahr trotz der allgemein schwierigen Lage eine Reihe von Weihnachtsgottesdiensten geplant. Die evangelische Kirchengemeinde Planegg-Stockdorf hat etwa für ihre beiden Kirchen an den Weihnachtstagen elf Gottesdienste organisiert, der übliche Umfang wie auch in Nicht-Corona-Jahren (alle Termine siehe Kasten). „Einige finden aber im Freien statt, wo es dann keine 3G-Regelung gibt, die Maske aber anbehalten werden muss und wir um Abstand bitten“, sagt Pfarrerin Elisabeth Kühn.

3G in etlichen Kirchengemeinden

Bei den Gottesdiensten in den Kirchen gilt die 3G-Regel, die an den Eingängen von den Mitarbeitern kontrolliert wird. Auch sind Anmeldungen in den Pfarrbüros notwendig. „In den Kirchen gibt es weniger Plätze als normal, in der Apostelkirche zum Beispiel etwa 70 statt wie sonst rund 200. Wir erwarten auch, dass sowieso weniger Leute als sonst kommen“, sagt Pfarrerin Kühn. Auf der Homepage des Verbands gibt es vom 24. bis zum 31. Dezember eine digitale Aufzeichnung eines Gottesdienstes.

Grundsätzlich gelten für Kirchen in Bayern bei Gottesdiensten andere gesetzliche Regelungen als für andere Veranstaltungsorte. So sind etwa weder 2G plus noch 2G noch 3G zwingend verpflichtend. Die Würmtaler Kirchen zeigen sich aber verantwortungsvoll und haben Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sind.

Singen mit FFP2-Maske

Im Pfarrverband der Gräfelfinger Pfarrei St. Stefan und der Lochhamer Kirche St. Johannes „haben wir uns als Kompromiss für die 3G-Regelung entschieden. Wenn wir zum Beispiel 2G plus machen würden, kämen viele überhaupt nicht“, erklärt Pfarrer Markus Zurl. Der Pfarrverband bittet aber auch beim Gottesdienst, gerade beim Singen, die FFP2-Masken aufzubehalten und Abstände einzuhalten. Wenn zur Familienmette statt der sonst 700 bis 800 Leute immer noch einige Hundert Leute kommen, wird es trotzdem voll.

Die Gräfelfinger Michaels- und Friedenskirche hat wie alle anderen Kirchen das Gottesdienstprogramm gerafft. „Bei den Liedern singen wir zum Beispiel nur ein paar statt alle Strophen, auch die Lesungen sind kürzer als sonst“, sagt Pfarrer Walter Ziermann. Es gebe aber gleich viele Gottesdienste wie sonst und auch eine Krippe. Ein großer Teil der Gottesdienste der Kirchen findet im Freien statt, innen gilt 3G.

Auch die Neurieder St. Nikolaus-Gemeinde hat mehrere Gottesdienste, die aber kürzer ausfallen sollen. Da die Plätzezahl reduziert ist, gilt keine 2G- oder 3G-Regelung. Es ist ein Krippenspiel geplant.

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