800 000 Euro für Walldurchstich

Planegg - 800 000 Euro für Zwischenlösung: 2016 soll es ernst werden mit dem Durchstich durch den Wall zwischen Röntgen- und Fraunhoferstraße in Martinsried.

Der Planegger Bauausschuss nahm die Kostenschätzung im Rahmen der Vorstellung des Straßenbauprogramms fürs kommende Jahr zur Kenntnis. Die Mittel sollen in den Haushalt eingestellt werden, außerdem weitere 450 000 Euro für andere Projekte.

Die Doppelführung von Röntgen- und Fraunhoferstraße wird im Zuge der Arbeiten an der neuen Ortsmitte aufgegeben. Um ein Nadelöhr inmitten Martinsrieds zu vermeiden, soll der Hauptverkehrsstrom nicht mehr wie bisher durch die Lochhamer Straße sondern durch das Gewerbegebiet fließen, sprich die Fraunhoferstraße. In einigen Jahren soll dann der Verkehr über eine mögliche Gewerbetrasse außerhalb des Ortes geleitet werden. Bis es soweit ist, will man die Autos durch den Wall von der Röntgen- in die Fraunhoferstraße führen. Als sich der Verkehrsausschuss im März für diese neue Verkehrsachse entschied, war noch von 230 000 Euro Kosten für das Provisorium die Rede. Dass es nun deutlich teurer zu werden droht, liegt auch daran, dass das Bauamt etwaige Lärmschutzmaßnahmen nicht ausschließen kann. Aktuell ist man mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes im Bereich des Walls beschäftigt.

80 000 Euro sollen dafür eingeplant werden, in Martinsried an der Kreuzung Am Klopferspitz/Großhaderner Straße eine Höhenanpassung der Straßendecke vorzunehmen. Grund ist, dass mit Inbetriebnahme der neuen Gebäude auf dem Uni-Campus deutlich mehr Busse dort entlangfahren.

Im Westen Planeggs steht eine Erneuerung der Straßendecke im Bereich Kreuzwinkel Nord und Kreisverkehr Ruffiniallee an. Die Fahrbahn befindet sich in einem schlechten Zustand und ist sanierungsbedürftig. Das Bauamt veranschlagt hier 160 000 Euro. Deutlich billiger kommt mit 40 000 Euro die ebenfalls fürs kommende Jahr geplante Erneuerung des westlichen Fußwegs entlang der Pasinger Straße in Steinkirchen.

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