Fall des Branntweinmonopols

Pentenried - Brennmeister Bernd Dümer wird nicht mehr allzuoft die Maische in der Destillationskolonne kontrollieren.

In der alten Brennerei in Pentenried wird nur noch bis April dieses Jahres aus Getreide Industrie-Alkohol hergestellt, dann ist Schluss. Mit dem Fall des Branntweinmonopols und dem Ausbleiben der Subventionen ist die Produktion nicht länger rentabel.

Die 1951 gegründete Genossenschaft hat das Brennrecht für 2700 Hektoliter Alkohol im Jahr, das Kontingent wird aber nur noch zu rund 30 Prozent ausgeschöpft. Das marode Brennereigebäude soll einem Neubauprojekt weichen. Angedacht ist, am Ortseingang einen Handwerkerhof zu errichten. Die Planung will die Gemeinde in Absprache mit den Pentenrieder Bürgern durchführen und hierzu in den nächsten Monaten einen Informationsabend durchführen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bürgerinitiative Kraillingstellt sich neu auf
Die Bürgerinitiative Krailling (BIK) wieder handlungsfähig, eine Auflösung des Vereins abgewendet. Bei der Versammlung am Dienstag im Bürgerhaus Hubertus wählten die …
Bürgerinitiative Kraillingstellt sich neu auf
Verkehr bleibt das beherrschende Thema
Mehr als 200 Bürger kamen am Dienstagabend in die Turnhalle der Martinsrieder Grundschule, um sich in puncto Ortsumfahrung, Ortsmittegestaltung, Verkehr und U-Bahn auf …
Verkehr bleibt das beherrschende Thema
Würm-Sauberkeit ein klarer Fall
Die Wasserqualität der Würm ist einwandfrei. Das haben die Messungen des Landratsamtes Starnberg jetzt ergeben. Einer kleinen Abkühlung steht nichts im Wege.
Würm-Sauberkeit ein klarer Fall
Gemeinden kaufen sich ins Stromnetz ein
Die gemeinsame Tochter der Gemeinden Gauting, Krailling und Planegg, die Würmtal Holding, hat sich mit 25,5 Prozent an der „Stromnetz Würmtal GmbH“ beteiligt.
Gemeinden kaufen sich ins Stromnetz ein

Kommentare