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Die Schülersprecher (v.li.) Anna Dattke, Alexander von Beckerath und Veronika-Katharina Wenk vor der großen 35.

FLG feiert 35 Jahre Gymnasium in Planegg

Kurz vor den Ferien stand am Feodor-Lynen-Gymnasium noch ein großes Fest an. Mit Projekten, Festreden und und einem Tanzball wurde das 35-jährige Schuljubiläum gefeiert.

Planegg - Beherzt durchschnitt Bürgermeister Heinrich Hofmann das rote Band mit einer großen Schere, und Oberstudiendirektorin Brigitte Schmid-Breining stand ihm helfend zur Seite. Damit galt das große Fest offiziell als eröffnet, und die umstehenden Lehrer, Eltern und Schüler waren sichtbar in Feierlaune: „35 Jahre Schulgebäude“ gaben den Anlass für zahlreiche Projektpräsentationen, Festreden Kulinarisches und einen opulenten Tanzball am Abend. Im Feodor-Lynen-Gymnasium war am Mittwoch einiges los.

Die Schüler hatten sich mächtig ins Zeug gelegt: Rund um die Uhr sei sie in den letzten Tagen im Einsatz gewesen, verriet die 1. Schülersprecherin Veronika-Katharina Wenk. Die Vorbereitungen auf das Fest liefen aber bereits seit etwa einem Jahr. Die Schulleiterin bestätigte: Das Engagement war überdurchschnittlich, die Schüler hätten sogar mehrfach in der Schule übernachtet, um alle notwendigen Vorbereitungen stemmen zu können. Das Ergebnis waren eine Vielzahl an Projekten, eine exorbitante Lichtershow am Abend und viel Spaß für alle. Zum Dank verlieh Schmid-Breining den Orden am Bande „Beste SMV überhaupt“.

Vorgestellt wurde unter anderem ein Projekt im Rahmen von „Erasmus +“. Zum Thema „Der Erste Weltkrieg aus regionaler Perspektive“ recherchieren eine Handvoll Schüler seit 2014, in Zusammenarbeit mit Partnerschulen in Ungarn, Griechenland, der Türkei, La Réunion und Tahiti. Das Projekt dauert noch bis 2017 an. Zur Recherche vor Ort seien im März fünf Schüler nach Tahiti geflogen, berichtet Lehrer und Projektleiter Johannes Traut. „Es gab auch Exkursionen in die Türkei und nach Griechenland. Jetzt sammeln wir für die Finanzierung des Flugtickets für eine Schülerin aus Tahiti, die wir eingeladen haben.“

Zur Führung hatten sich viele Eltern und Kinder vor dem Bienenstand eingefunden, die zunächst in einen Imker-Schutzanzug schlüpfen mussten. Im „Wahlfach Bienen“ betreuen neun Schüler vier Bienenstöcke. Sie hatten die Möglichkeit, die Imkertätigkeit kennen zu lernen. Einmal pro Woche wurde ihre Aufmerksamkeit auf die Biologie der Biene, die Honigverarbeitung und die Milbenbekämpfung gerichtet. Oberstudienrätin Judith Voit und Imker Brandl aus Planegg standen den begeisterten Pennälern fachkundig zur Seite. Stolz präsentierten diese nun ihr Wissen.

joe

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