Frank Kleber: Mit Testgerät auf Platz eins

- Sieg im Deutschen Juniorencup

VON NICOLE KALENDA Krailling - Auf seinen gewohnten Schlitten musste Frank Kleber am Wochenende beim Deutschen Juniorencup in Altenberg verzichten. Trotzdem verteidigte er seinen Titel und gewann das Rennen in 2:01,72 Minuten. "Mit den Zeiten bin ich zufrieden, mit der Fahrlinie nicht", sagte der 22-jährige Skeletonpilot.

Klebers Schlitten hatte für den Rücktransport von den Weltcup-Rennen in Calgary und Lake Placid erheblich mehr Zeit benötigt als sein Fahrer. Am Montag kam er wieder in der Heimat an. Der Kraillinger griff beim Deutschen Juniorencup auf ein Testgerät des Instituts für Forschung & Entwicklung von Sportgeräten zurück. "Es lief ganz gut", so Kleber.

Zumindest reichte es, um erneut in beiden Läufen Bestzeit zu fahren. 59,80 Sekunden brauchte Kleber im ersten Durchgang und übernahm damit sofort die Führung. Im zweiten Durchgang war die Bahn wesentlich langsamer. Klebers 1:01,92 Minuten waren wiederum schnellste Zeit. Zweiter wurde Michi Halilovic vom RC Berchtesgaden in 2:02,60 Minuten.

Kleber war nicht der einzige Würmtaler, der in Altenberg an den Start ging. Der 21-jährige Kraillinger Phillip Schwetz, ebenfalls im Renndress des BSC München, fuhr in 2:08,72 Minuten auf den neunten Rang. Die mäßige Platzierung hatte er vor allem seinen schlechten Startzeiten zu verdanken. 6,01 und 6,14 Sekunden benötigte Schwetz. Kleber reichten 5,27 und 5,24 Sekunden.

Der 17-jährige Planegger Michael Weber landete in 2:10,02 Minuten auf dem elften Platz.

Während Schwetz und Weber bei Juniorencup, Deutscher Junioren-Meisterschaft und Deutscher Meisterschaft um eine Teilnahme bei der Junioren-Weltmeisterschaft kämpfen können, diente Kleber der Auftritt in Altenberg als Übungseinheit. Die Weltcup-Termine überschneiden sich mit Junioren-DM und -WM. In beiden bisher absolvierten Weltcup-Rennen war Kleber der beste Deutsche.

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