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Blumen für die Besten: Innungsobermeister Günter Asemann (l.) und Ministerialrat Peter Stein (r.) gratulieren (v.li.) Caroline Vogel, Angela Wrobbel, Simon Malburg, Michael Mayer und Anna-Lena Horner.

Freisprechungsfeier im Konditor-Handwerk

„Glaube an dich und deine Kraft“

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Für 154 Konditoren und 29 Konditoreifachverkäufer hat die Ausbildung jetzt im Heide-Volm einen glanzvollen Schlusspunkt gefunden.

Die jungen Frauen und Männer aus dem gesamten oberbayerischen Raum fanden sich am Donnerstag – natürlich bei Kaffee und Kuchen – im Festsaal der Planegger Großgaststätte ein, begleitet von Familie, Freunden und Arbeitgebern. Alle hatten die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und warteten nun darauf, Prüfungszeugnisse und Gesellenbriefe entgegenzunehmen. Innungsmeister Günter Asemann dürfte den kürzesten Weg gehabt haben, gehört ihm doch das benachbarte Café Richter.

Heinrich Hofmann, Planeggs Bürgermeister, machte in seinem Grußwort keinen Hehl daraus, dass er Süßem nicht abgeneigt ist: „Auch ich weiß eine exzellente Torte, empfohlen von einer kompetenten Fachkraft, sehr zu schätzen.“ Er bescheinigte den jungen Konditoren und Fachverkäufern, über „eine gehörige Portion an Ausdauer, Ehrgeiz und Geschick“ zu verfügen.

Peter Stein, Ministerialrat im bayerischen Wirtschaftsministerium, überbrachte Grüße von seiner Dienstherrin Ilse Aigner und nannte Konditoren den „Berufsstand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, anderen das Leben zu versüßen“. Das Können der erfolgreichen Prüflinge stehe für ein „wichtiges bayerisches Erfolgsrezept: Das ist Professionalität und Leistungsqualität.“

Die Besten des Prüfungsjahrgangs wurden mit Blumen und einem Geldgeschenk ausgezeichnet. Bei den Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt Konditorei waren dies Angela Wrobbel von Max Rischarts Backhaus in München und auf dem zweiten Platz Caroline Vogel, die ihre Ausbildung in Asemanns Café Richter in Planegg absolvierte. Siegerin bei den Konditoren war Anna-Lena Horner, die in der Confiserie Neßbach & Schwalber in Olching gelernt hat. Zweiter wurde Michael Mayer, dessen Ausbildungsbetrieb die Käfer Service GmbH in Parsdorf war, und Dritter Simon Malburg von Langs Cafeserie in Grünwald.

Obermeister Asemann sagte: „Wir schicken unsere Jugend heutzutage in eine anspruchsvolle Arbeitswelt.“ Er nannte Globalisierung sowie Internet und unterstrich: „Die Jugend wurde noch nie so gefördert, das Bildungssystem war noch nie so durchlässig.“ Er forderte die Absolventen auf, die sich ergebenden Chancen zu nutzen. „Wir bauen auf Sie. Sie sind unsere Zukunft.“

Auch drei junge Konditoren ergriffen das Wort. Die Prüfungsbeste Anna-Lena Horner schloss mit dem Reim: „Glaube an dich und deine Kraft. Das ist das Wichtigste, was mein Meister mir beigebracht.“ Dann spracher Asemann die entscheidenden Worte: "Ich spreche Sie frei."

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