Zwei Hände voller Birnen: Chef-Gartler Helmut Seibert präsentiert im Natur-Erlebnisgarten Krailling Obst am Spalier. Foto: höfle

Gartler fahren üppige Ernte ein

Krailling - Wer Obst und Gemüse in seinem Garten angepflanzt hat, kann derzeit nicht über zu wenig Arbeit klagen. Die Ernte ist üppig, vor allem bei Kürbis und Himbeeren.

Helmut Seibert, Vorsitzender des Gartenbau- und Landespflegevereins, hat alle Hände voll zu tun im Natur-Erlebnisgarten am Kraillinger Bauhof: Volle Beete und üppig bestückte Zweige versprechen eine gute Ernte.

„Der Kürbis hat sich massiv entwickelt“, schwärmt Seibert. „Das wird die beste Ernte seit ungefähr zehn Jahren.“ Bereits in der zweiten Mai-Hälfte hatte er in einem Wall aus Erde und Kompost Kerne verteilt. „Darauf gedeiht der Kürbis wunderbar.“ Auch verschiedenste Beeren entwickeln sich prächtig. „Heuer gibt es extrem viele Himbeeren“, weiß der Experte. Die Bewohner des benachbarten Bienenstocks hatten eifrig Befruchtungsarbeit geleistet.

Ebenfalls erntereif sind beispielsweise Alexander-Lucas-Birnen. Weil sie die Baumäste stark erschweren, werden sie von feinen Holzlatten gestützt. Bei den weißen Phönix- und roten Boskop-Glory-Trauben müssen sich die Gartler noch etwas gedulden. „Sie gedeihen gut, brauchen aber noch bissl“, sagt Seibert, der die Wetterverhältnisse für Obst und Gemüse als „grundsätzlich günstig“ bewertet. Aufgrund des häufigen Wechsels zwischen Wärme und Kälte sei es während der Blütezeit Glücksache gewesen, welche Pflanzen befruchtet wurden. Um bei den Zwetschgen von Bienen unabhängig zu sein, pflanzte Seibert frühe, selbstbefruchtende Zwetschgenbäume, deren Ertrag er längst abgepflückt hat. Unzufrieden ist Seibert mit der Entwicklung der Äpfel. „Viele hatten einen Sonnenbrand, sind abgefallen oder verfault.“

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Die Gemüse- und Kräuter-ernte beurteilt der Chef-Gartler als „sehr gut“. Frühkartoffeln konnten bereits geklaubt und ein Teil der Salatköpfe abgeschnitten werden. An Lauch, Rüben und Kohlrabi sowie Essigkraut und Thymian fehlt es nicht. Da bleibt noch genug übrig für die Kraillinger Grundschüler, die Anfang September zur Ernte vorbeikommen.

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