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Der Zahn der Zeit nagt an der Neurieder Dorfkirche. Eine Sanierung ist dringend notwendig.

Neurieder Dorfkirche St. Nikolaus

Gemeinde beteiligt sich an Sanierung

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Neuried - Die Dorfkirche St. Nikolaus wird weiter saniert. Den Löwenanteil an den Kosten trägt das Erzbischöfliche Ordinariat. Doch auch die Gemeinde beteiligt sich mit einem Zuschuss.

Pfarrer Wieslaw Poradzisz hatte den Gemeinderat in einem Schreiben um einen Zuschuss gebeten. Darin heißt es, dass die Kirche prägend für das Ortsbild und die Silhouette der Gemeinde sei. „Weiterhin das Wahrzeichen, um das herum unser Ort entstanden ist und sich über die Jahrhunderte zu der politisch selbstständigen Gemeinde entwickelt hat, welche Neuried heute ist.“

Insbesondere Feuchtigkeit habe dem Deckengewölbe, der Raumschale im romanischen Langhaus sowie den beiden Seitenaltären und dem Spitzweck-Epitaph in der Vergangenheit zugesetzt, informierte Markus Crhak, Gemeinderat und Mitglied der Kirchenverwaltung, jetzt im Sozial- und Kulturausschuss. Umfangreiche Voruntersuchungen während der letzten eineinhalb Jahre hätten den Sanierungsbedarf deutlich gemacht. Summa summarum beliefen sich die Kosten für den Erhalt der Bausubstanz auf rund 800 000 Euro. 90 Prozent zahlt das Erzbischöfliche Ordinariat. 80 000 Euro sollen von öffentlichen und privaten Zuschussgebern kommen. Und eben von der Gemeinde. „Tatsächlich würden uns etwa 20 000 Euro sehr weiterhelfen“, betonte Crhak. Alle Fraktionen befürworteten einen Zuschuss, schließlich handele es sich bei der Kirche um ein wesentliches und prägendes Element. Die Gemeinde beteiligt sich 2016 und 2017 mit jeweils 10 000 Euro an der Sanierung.

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