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Surfen, ohne das eigene Datenvolumen zu plündern: Das genießen die Gräfelfinger Jugendlichen nun im Freizeitheim, hier Valentin (14, links) und Lion (14, rechts) mit Sozialpädagoge Julian Witschas.

Kostenloses Internet im Jugendhaus

Gemeinde schaltet im Freizi WLAN frei

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Gräfelfing - Die erste Jungbürgerversammlung in Gräfelfing hat nun auch erste Früchte getragen: Den Wunsch der Jugendlichen, in ihrem Freizeitheim an der Würm kostenloses Internet nutzen zu können, hat die Gemeinde erfüllt.

„Die Jugendlichen sind viel im Internet unterwegs“, sagt Jugendhaus-Teamleiterin Sabine Kraus. „Sie hören Musik, rufen E-Mails ab oder nutzen soziale Netzwerke.“ Doch auch für die gemeinsam verbrachte Zeit im Jugendhaus können sie via Internet einen Beitrag leisten. „Sie unterstützen uns bei der Vorbereitung von Ferienprogrammen, suchen Kochrezepte oder Dekorationsideen und bringen ihre Vorschläge mit ein, die sie im Netz finden“, so Kraus.

Dass die Jugendlichen dafür nicht mehr ihr ohnehin strapaziertes, meist begrenztes Datenvolumen schröpfen müssen, macht ihnen das Jugendhaus gleich noch viel sympathischer.

Die Nutzung ist denkbar einfach. Jeder Besucher, der über ein WLAN-fähiges Gerät wie Smartphone, Tablet, iPod oder E-Book verfügt, kann sich über den neuen Access Point einwählen. Nutzungsbedingungen akzeptieren, und schon ist man ohne weiteren Schlüssel drin.

Empfang gibt es innerhalb des Gebäudes zum Beispiel im Café, dem Kaminzimmer und dem Partyraum im Obergeschoss. Außerdem im Innenhof vor der Tür. Damit Jugendliche nicht auch außerhalb der Öffnungszeiten und ohne pädagogische Begleitung den Hotspot nutzen, schaltet das WLAN sich ab, wenn das Haus schließt. Als weitere Sicherheitsmaßnahme zum Jugendschutz hat die beauftragte Firma spezielle Filter eingeschaltet, die einen Zugang zu jugendgefährdenden und rechtswidrigen Inhalten blockieren.

Nach Angaben der Gemeinde setzte man auf modernste WLAN-Technik, um sicherzustellen, dass die Sender zwar leistungsfähig genug sind, zugleich jedoch möglichst wenig Strahlenbelastung auftritt.

Bürgermeisterin Uta Wüst: „Die Jungbürgerversammlung im Herbst war mir ein großes Anliegen. Ich freue mich, dass wir das WLAN im Freizi nun so schnell realisieren konnten. Es ist für die Jugendlichen ein nützlicher Service. Wir folgen hier auch dem Beispiel anderer Jugendhäuser im Landkreis, die bereits ,Hotspot’ sind.“

Die Gemeinde hat auch schon Erfahrung als öffentlicher Internet-Anbieter gesammelt. Im und um das Rathaus sowie in der Gemeindebücherei und auf dem Bürgerhaus-Vorplatz gibt es schon seit Jahren frei empfangbares WLAN.

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