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Für das Tanklager der insolventen Viktoriagruppe AG gibt es mehrere Interessenten.

Kein Vorteil im Ringen ums Tanklager

Um das Tanklager zu kaufen, hat die Gemeinde Krailling sich selbst ein Vorkaufsrecht erteilt. Doch das könnte nutzlos sein, fürchten Juristen.

Die Gemeinde Krailling will das Tanklager der insolventen Viktoriagruppe AG erwerben. Doch Insolvenzverwalter Mirko Möllen sollen noch weitere Kaufangebote vorliegen. Krailling versucht deshalb, sich in den Verhandlungen einen Vorsprung zu verschaffen. Doch die im April vom Gemeinderat verabschiedete und bereits in Kraft getretene Vorkaufsrechtssatzung könnte ihre Wirkung verfehlen. Wie Alexander Broschell, Sprecher der Gemeinde, einräumt, gibt es ein Problem: „Die Satzung greift nicht im deutschen Insolvenzrecht.“ Zu diesem Ergebnis seien nun Juristen gekommen. Die Satzung, die der Gemeinde ein Vorkaufsrecht für 216 der insgesamt 230 Hektar im Kreuzlinger Forst einräumen sollte, funktioniere nur bei einem regulären Kauf. Das Tanklager aber wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Viktoriagruppe AG verkauft, um die Interessen der Gläubiger zu befriedigen. Insolvenzverwalter Mirko Möllen im Hinblick auf die Satzung: „Ob das auf den Verkaufsprozess Einfluss hat, steht noch nicht fest.“ Der Gemeinde liegt viel daran, die Hoheit über das umzäunte Areal im Kreuzlinger Forst zu erlangen. Wie berichtet, will sie einen Teil des Areals als Naherholungsgebiet entwickeln, Flächen entsiegeln und die Biotope fördern. Der Betrieb des Tanklagers soll dabei aufrecht erhalten werden.

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