Gespräche, Beratung und Hilfe

- Arbeit der AWO im Würmtal

VON MAX VOIGTMANN Würmtal - 1048 Therapie- und Beratungsstunden leisteten die Mitarbeiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern im vergangenen Jahr. Das hat die Arbeiterwohlfahrt als Trägerin der Einrichtung in Planegg mitgeteilt. 221 Kinder und Jugendliche in schwierigen Situationen wurden betreut, darunter 120 Neuaufnahmen. In 122 Fällen konnte die Therapie abgeschlossen werden. Darüber hinaus betreute die Beratungsstelle 303 Familienangehörige und andere Personen des sozialen Umfeldes.

Probleme in der Schule, auffälliges Verhalten, familiäre Schwierigkeiten, Trennung oder Scheidung der Eltern: Das seien die häufigsten Gründe, wegen derer Kinder angemeldet würden, teilt die Beratungsstelle mit. 24 Prozent der Kinder sind noch im Vorschulalter, 39 Prozent gehen in die Grundschule. Der Anteil der Buben beträgt 58 Prozent. Wer denkt, Problemkinder seien ein Merkmal von überwiegend ungebildeten oder ausländischen Familien, irrt sich: 61 Prozent der Haushaltsvorstände haben eine höhere Qualifikation (Fachhochschule, Studium oder ähnliches), 34 Prozent können eine abgeschlossene Lehre vorweisen. Nur fünf Prozent haben keine Berufsausbildung. Bei 82 Prozent der Familien stammen beide Eltern aus Deutschland oder einem anderen deutschsprachigen Land, bei weiteren 11 Prozent ist ein Elternteil aus Deutschland oder einem deutschsprachigen Land. Nur in bei sieben Prozent der Familien kommen beide Eltern aus dem fremdsprachigen Ausland.

Über die Therapie- und Beratungsstunden hinaus erbrachten die Mitarbeiter der Beratungsstelle noch 582 weitere Leistungen, zum Beispiel Telefonberatung, Gutachten, Hausbesuche, fallbezogene Gespräche mit Institutionen und anderes mehr. 110 Kinder und Jugendliche wurden an geeignetere oder näher gelegene Stellen verwiesen.

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