Schulcampus Lochham

1200 Quadratmeter fürsKurt-Huber-Gymnasium

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Die Übernahme des Nordtrakts der Volksschule Lochham durch das Kurt-Huber-Gymnasium (KHG) nimmt Konturen an. Der Gräfelfinger Ferienausschuss sprach sich einstimmig dafür aus, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. „Es geht um die Konkretisierung der Planungsschritte“, sagte 2. Bürgermeister Peter Köstler, der die Sitzung leitete.

Gräfelfing – Das KHG benötigt seit Jahren weitere Räume. 2014 kam die Idee auf, den Nordtrakt der Volksschule zu beanspruchen, sobald diese ihren neuen Anbau im Süden in Betrieb nimmt. Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 ist es so weit: Die Volksschule räumt den Altbau, der aus Untergeschoss, Erdgeschoss sowie erstem und zweitem Stock und Kopfbau besteht. Die Werkräume und die Schulküche ziehen laut Köstler als Letztes um. Jedes der drei Stockwerke beherbergt sechs Klassenzimmer à 70 Quadratmeter. Insgesamt handelt es sich um rund 1200 Quadratmeter Geschossfläche.

Das Gymnasium nutzte in den vergangenen Jahren bereits das oberste Stockwerk. Das bleibt auch heuer so. Laut Clemens Pollok vom Architekturbüro Pollok und Gonzalo, das die Fortentwicklung des Lochhamer Schulcampus für die Gemeinde betreut, kann frühestens Mitte 2019 mit einer Umsetzung eines Konzeptes begonnen werden. „Wir möchten das Gebäude in sanfter Weise sanieren und so instandsetzen, dass es die nächsten 30 Jahre vorhält“, sagt Pollok.

Gespräche mit der Leitung des KHG gab es bereits. Dort, wo bisher die Schulküche der Volksschule untergebracht war, soll nun ebenfalls eine Küche installiert werden. Bei P-Seminaren, die sich mit dem Kochen befassen, war das KHG bisher Gast in der Volksschulküche. Im Erdgeschoss sind eine erweiterte Aula mit Cafeteria und eventuell einem Filmsaal denkbar. „Die Schulfamilie will den Prozess begleiten“, sagt Pollok. Sobald das Gebäude leer steht, beginnen die Untersuchungen. Wenn der endgültige Raumbedarf geklärt ist, stehen auch die voraussichtlichen Kosten fest. Der Gemeinderat muss die Maßnahme genehmigen.

2014 war der Bezug des Nordtrakts als Zwischenlösung gedacht, bis zu einem Anbau ans KHG. „Davon ist jetzt nicht mehr die Rede“, sagt 2. Bürgermeister Köstler. Der Nordtrakt soll eine dauerhafte Lösung darstellen. Deswegen liegt Köstler die Frage der Anbindung ans eigentliche KHG-Gebäude am Herzen. „Reden wir über eine Brücke oder über ein anderes Gangkonzept?“  nik

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