Großveranstaltung: 133 Tester kamen in die Doemens-Brauakademie nach Gräfelfing, wo sie Doemens-Schulleiter Wolfgang Stempfl (am Tisch sitzend rechts) und Oliver Dawid von den Privaten Brauereien Bayern (am Tisch links) willkommen hießen.
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Großveranstaltung: 133 Tester kamen in die Doemens-Brauakademie nach Gräfelfing, wo sie Doemens-Schulleiter Wolfgang Stempfl (am Tisch sitzend rechts) und Oliver Dawid von den Privaten Brauereien Bayern (am Tisch links) willkommen hießen.
Besuch von einer Hoheit: Sabrina Schmalhofer, Hallertauer Hopfenkönigin, schaute bei der Suche nach den besten Bieren den Testern in der Doemens-Brauakademie über die Schultern.
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Besuch von einer Hoheit: Sabrina Schmalhofer, Hallertauer Hopfenkönigin, schaute bei der Suche nach den besten Bieren den Testern in der Doemens-Brauakademie über die Schultern.
Unterhaltungsprogramm: Fünf ausgewählte Biere verkostete Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner aus Österreich. Dazu gab es Schokolade, Salzkapern und Käse.
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Unterhaltungsprogramm: Fünf ausgewählte Biere verkostete Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner aus Österreich. Dazu gab es Schokolade, Salzkapern und Käse.
Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
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Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
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Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
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Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
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Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.
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Größte Bier-Verkostung Europas: 133 Bier-Experten haben beim „European Beer Star Award“ in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde bewertet.

„European Beer Star Award“

Größte Bier-Verkostung Europas

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Es ist der größte Bier-Verkostungswettbewerb Europas: 2151 verschiedene Biere hatten Brauereien aus 46 Ländern für den Wettbewerb „European Beer Star Award“ angemeldet. Jetzt bewerteten 133 Bier-Experten in der Gräfelfinger Brauakademie Doemens die Sorten der Endrunde.

Gräfelfing – Jeweils einige Zentiliter der Biere testeten die Experten, Braumeister und Biersommeliers und damit ausgewiesene Bierkenner, am Freitag blind. In verschiedenen Kategorien wie Weizenbier, Pils, alkoholfreies Bier, aber auch in Deutschland noch recht unbekannten Sorten wie „India Pale Ale“, „Porter“ und „Belgian Tripel“ vergaben die Experten aus 46 Ländern schließlich nach einiger Diskussion erste, zweite und dritte Plätze. An wen Gold, Silber und Bronze gehen, wird aber erst auf der Messe „drinktec“ am Mittwoch, 13. September, in München-Riem bekannt gegeben. Die Besucher der Messe dürfen dann auch die jeweils Erstplatzierten der verschiedenen Kategorien blind testen und an die besten drei ebenfalls eine Auszeichnung vergeben – den Verbraucher-Award.

2151 teilnehmende Biere bedeuten eine Steigerung um 2,2 Prozent zum Vorjahr. 39,5 Prozent der Biere kamen aus Deutschland, der Rest aus Ländern wie Belize, Tunesien und Aserbaidschan. „Das macht den European Beer Star zu dem weltweit wichtigsten Bier-Wettbewerb dieses Jahres“, sagt Oliver Dawid, Geschäftsführer des veranstaltenden Verbandes der Privaten Brauereien Bayern (siehe Kasten). Verkostungsleiter Sebastian Unertl ergänzt: „Der Trend zu individuellen, charaktervollen Bieren handwerklicher Brauart ist längst nicht nur auf die traditionellen Biernationen beschränkt.“

Zunächst bewerteten die Tester die Biere nach dem Aussehen, beurteilten Kriterien wie Farbe und Schaum. Natürlich probierten sie die Kostproben auch mit kleinen Schlucken, um sich ein Urteil zu bilden über (Hopfen-)Aroma, Geschmack oder Vollmundigkeit. Damit ihr Geschmackssinn zwischen den vielen Bieren frisch blieb, nutzten sie die Pausen zwischen den einzelnen Bieren, um Wasser zu trinken und ein Stück Brot zu essen. Da die Bewerter meist von den verschiedenen Bieren jeweils nur einige Schlucke nahmen, „haben sie am Ende trotzdem weniger Bier getrunken als nach einem Abend auf dem Oktoberfest“, so Dawid.

23 Frauen und 110 Männer bewerteten die Biere. Der Veranstalter achtete darauf, „dass kein Tester einer Brauerei ein Bier seiner eigenen Brauerei bewerten muss“, erklärt Dawid. Die Aufgabe als Biertester war begehrt. „Wir hatten noch eine lange Warteliste.“ Der Verband hatte die Tester im Vorfeld ausgewählt, entsprechende Vor-Erfahrung war erwünscht gewesen. Zu den Jury-Mitgliedern zählte auch der österreichische Biersommelier-Weltmeister Karl Schiffner, der zwischendurch auch demonstrierte, dass Bier und Schokolade durchaus zusammenpassen können.

Eine logistische Herausforderung war die Endrunde am Freitag in Gräfelfing. Mehr als 25 000 Biere in verschiedenen Flaschen, Kästen und Boxen waren in den vergangenen Tagen in der Gräfelfinger Doemens-Akademie angekommen und mussten dort sortiert und für die „Blind-Tests“ vorbereitet werden. Der Zutritt zum Hof, auf dem die Kästen aufbewahrt wurden, war für die Tester am Freitag streng verboten. Von den übrig gebliebenen Flaschen „bewahren wir die Gewinner-Biere auf, über den anderen Rest freuten sich die Mitarbeiter“, sagt Dawid.

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