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„Ich liebe Baustellen“ , sagt Wirt Klaus Holzapfel, der im neuen „Joe Marino“ (Ex-Grappabrenner) seinen Traum von einer Gaststätte erfüllen will. 

Eröffnung Mitte September

Aus Grappabrenner wird Joe Marino

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Der „Grappabrenner“ soll sich über den Sommer zu „Joe Marino“ mausern. Unter diesem Namen will Gastronom Klaus Holzapfel die Gaststätte am Bahnhofsplatz beim Bürgerhaus neu eröffnen.

Gräfelfing – Klaus Holzapfel kann wieder lachen. Der Betreiber des Martinsrieder Sportzentrums steht mitten auf seiner neuesten Baustelle – der Generalsanierung der Gaststätte am Bürgerhaus, zuletzt bekannt als „Grappabrenner“. Und sagt: „Ich liebe Baustellen.“ Da kann er seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Handwerker dazu bringen, seine Träume umzusetzen. Der neueste heißt „Joe Marino“ – ein Name, wie ihn kein Durchschnittsitaliener trägt. Weil Holzapfel keinen Durchschnittsitaliener plant. Sondern eine Gaststätte, die sich zwar der „Riviera-Küche“ von Côte d’Azur bis Toskana samt Hinterland verschrieben hat, zugleich jedoch mit hochklassigen Steaks und einer Bar mit erlesenen Cocktails das italo-amerikanische Element des Namens widerspiegelt.

Weniger lustig fand Klaus Holzapfel die Verzögerung; ursprünglich wollte er noch Ende Juni eröffnen. Mit „technischem, planerischem und juristischem Vorlauf“ umschreibt er die Gründe für verlorene Monate konziliant und richtet viel lieber den Blick nach vorne. Und dort sieht er ein Bild von einer Gaststätte.

Den Besucher wird eine großzügige, bestens bestückte Bar empfangen, die ihren Namen verdient. Schräg dahinter, von drei Seiten einsehbar, thront ein hochmoderner Pizzaofen – „wie ein Altar“, sagt Holzapfel. Auch der Blick in die Küche bleibt offen, man habe nichts zu verbergen.

Der mit edlem Parkett aus schwarz gerösteter Eiche versehene Gastraum wird vier große Bereiche umfassen. Links vom Eingang ein hochwertiger Bereich mit cognacfarbenen Ledermöbeln. Rechts der vergrößerte, separierte Bereich ebenfalls mit bequemen Eckbänken sowie einem ovalen Tisch für Gesellschaften. Sodann ein Bereich mit Vierertischen, in dem die Bänke Rücken an Rücken stehen, wie in einem amerikanischen Diner. Und schließlich der separate Raum mit eigenem Eingang, der bisher die Enoteca war und den Holzapfel ebenfalls pachten konnte.

Dem gesamten Gebäude spendieren die Gemeinde (Eigentümer), Pächter (Brauerei Paulaner) und Wirt eine Grundsanierung, einschließlich neuer Fensterfront. Klaus Holzapfel: „Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten.“

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