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Die Preisträger des IGG-Gartenstadtpreises 2017 (v.li.): Christa Büch, Gerhard Fauner, Maria Brandts, Gudrun Moll, Bürgermeisterin Uta Wüst (übergab die Urkunden), Lebrecht und Christiane von Necker, IGG-Vorsitzender Nicolaus von Welck, Brigitte Massmann, Eckard Späth, Kathrin Lübbe-Späth mit Tochter Louisa.

4. Gartenstadtpreis der IGG

Ausgezeichnet für die Liebe zum Baum

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Gräfelfing– Der jährliche Gartenstadtpreis ist wohl jene Aktion der IGG, die dem Selbstverständnis und der Kernkompetenz der politischen Gruppierung am nächsten kommt. Die jährliche Auszeichnung, ermittelt durch eine externe Jury von Fachleuten, wurde jetzt zum vierten Mal vergeben, und gleich acht Gewinner durften sich freuen.

Wenn Bürgermeisterin Uta Wüst am Maifest aus dem Korb der Feuerwehr-Drehleiter aus gut 30 Metern Höhe über ihre Gemeinde blickt, sieht sie mehr Grün als Rot, mehr Bäume als Dächer. Die Gartenstadt Gräfelfing, die die IGG im Namen führt, gibt es buchstäblich, und sie überdauert die Jahrzehnte.

Das ist nicht allein einer restriktiven Bauleitplanung geschuldet, sondern auch dem Engagement zahlreicher Bürger, die weder Zeit noch Kosten scheuen, um ihre Gärten groß und grün zu halten.

Das jährlich wechselnde Thema des Gartenstadtpreises lautete diesmal: ortsbildprägende Bäume auf Privatgrund. Nicht umsonst erhalten die Sieger neben einer Urkunde als äußeres Zeichen eine emaillierte Tafel für den Gartenzaun, auf der ein gesunder, großer Laubbaum prangt. Diese gibt es in den Gräfelfinger Gärten in Vielzahl. 16 Anwesen waren für den Preis nominiert, acht von ihnen zeichnete die Jury aus.

Die Auswahl zeigte, wie vielfältig die Ausprägungen vorbildlichen Baumbewuchses in Gärten sein können. Da gibt es etwa die junge Blutbuche, die an Stelle einer käferbefallenen Fichte nachgepflanzt wurde und nun die Ecke Sämann-/Asamstraße beherrscht. Es gibt einen Baumhain in der Ruffiniallee mit Linde, Eiche und Ahorn. Es gibt die riesige Blutbuche in der Wendelsteinstraße, deren Besitzer die Garagenzufahrt so pflasterten, dass die Wurzeln genügend Wasser abbekommen. Es gibt die schöne Buche des Ehepaars von Necker an der Ecke Merowinger-/Aribostraße. Oder die knorrige Eiche in der Lochhamer Röntgenstraße. Und die große Linde von Gudrun Moll, natürlich in der – Lindenstraße.

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