Hilfe für Eltern, Kinder und Jugendliche

Bedarf an Sozialberatung steigt

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Mit steigenden Fallzahlen nimmt für die  Erziehungsberatungsstelle, die der AWO-Kreisverband in Planegg betreibt, auch der Zuschussbedarf zu. Die Gemeinde Gräfelfing stellte jetzt den bisher höchsten Zuschuss in Aussicht.

GräfelfingWaren 2010 noch 81 Klienten der AWO-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Gräfelfinger gewesen, stieg diese Zahl in den letzten Jahren kontinuierlich. 2016 waren es bereits 136 Familien, die auf die Fachkompetenz der Beratungsstelle zugriffen.

Die Gemeinden Gräfelfing und Planegg bezuschussen diese Leistung nach Fallzahlen, die Gemeinde Neuried nach Einwohnerzahl. Gräfelfing gewährt 150 Euro pro Klient. Damit beläuft sich der Zuschuss auf 20 400 Euro. Der Sozialausschuss empfahl dem Hauptausschuss die entsprechende Zusage. Im vergangenen Jahr hatte Gräfelfing noch 18 150 Euro übernommen, Planegg 20 250 Euro und Neuried 4400 Euro.

Auch der sozialpsychiatrische Dienst, der seinen Sitz ebenfalls in Planegg hat, baut auf die finanzielle Unterstützung der drei Kommunen, die sich die Raummiete in Abhängigkeit der Fallzahlen aufteilen. Bei 47 Klienten aus Gräfelfing im Jahr 2016 (Planegg: 59, Neuried: 17) beläuft sich diese Summe für Gräfelfing auf 12 300 Euro. Der Ausschuss empfahl, auch diesen Zuschuss entsprechend zu gewähren; er ist im Haushalt eingeplant. 

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