Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Auto im Vollbrand, vier Meter von der nächsten Zapfsäule: Der 26-jährige Fahrer hatte Glück, dass er nicht in seinem BMW eingeklemmt wurde. Es dauerte eine Weile, bis die Feuerwehr die Flammen im Griff hatte. Dafür musste sie das tiefergelegte Auto mit dem Rettungsspreizer anheben.

Schwerer Unfall in Gräfelfing

BMW brennt an Aral-Tankstelle aus

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Die Schutzengel waren am Sonntagmorgen in Gräfelfing gut beschäftigt – und hellwach: An der Aral-Tankstelle in der Pasinger Straße brannte ein BMW vollständig aus. Der Fahrer (26) blieb unverletzt, und auch die Tankstelle überstand die nahe Feuersbrunst praktisch unbeschädigt.

Gräfelfing– Die Alarmierung um 6.41 Uhr am Sonntag klang gar nicht gut: „Brand Tankstelle“ lautete das erste Meldebild, das die Gräfelfinger Feuerwehrleute erhielten. Zur Sicherheit wurden gleich auch die Kollegen aus der Nachbargemeinde Planegg mit alarmiert. Als die Helfer eintrafen, stand ein 5er BMW direkt auf Höhe der Tankstelle bereits im Vollbrand – kaum vier Meter von der nächsten Zapfsäule entfernt.

Laut Polizei war der Fahrer, ein 26-Jähriger aus Starnberg, gegen 6.30 Uhr mit hoher Geschwindigkeit von der A 96 kommend Richtung Planegg unterwegs, als er in der Rechtskurve kurz vor der Tankstelle aus der Spur geriet und eine Verkehrsinsel samt zwei Verkehrszeichen überfuhr. Dabei wurde das Auto am Unterboden beschädigt, schlitterte weiter, drehte sich und blieb schließlich entgegen der Fahrtrichtung neben der Tankstelle liegen. Kurz nachdem der Fahrer ausgestiegen war, fing das Auto Feuer: Eine Benzinleitung war gerissen, der auslaufende Treibstoff entzündete sich an heißen Motorteilen.

Die Feuerwehr hatte einige Mühe, das Auto abzulöschen. Weil der BMW ein tiefergelegtes Sportfahrwerk samt vergrößertem Sportauspuff besaß, mussten die Helfer das brennende Fahrzeug mit einem Rettungsspreizer anheben, um mit dem Löschschaum an den Brandherd zu kommen. „Kaum hieß es ,Feuer aus’, loderten die Flammen nach zehn Sekunden wieder auf“, berichtet Feuerwehr-Sprecher Thomas Hickel. Erst als der Wagen angehoben war, bekamen die Feuerwehrleute den Brand endgültig in den Griff.

Um die Unfallursache zu eruieren, musste die Polizei nicht lange ermitteln: Der 26-jährige Fahrer brachte es bei einem ersten Alkoholtest auf rund 2 Promille; er musste die Beamten zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und ein längeres Fahrverbot. Nüchtern betrachtet dürfte er trotzdem seinen Schutzengeln dankbar sein. Thomas Hickel: „Wenn der Mann bei dem Unfall eingeklemmt worden wäre und die Türe nicht mehr aus eigener Kraft aufbekommen hätte, wären wir zu spät gekommen, um ihn zu retten – jedenfalls unverletzt.“

Auch dass zu diesem Zeitpunkt kein Kunde sein Auto betankte und der BMW nicht direkt in die Tankstelle gerast war, betrachteten die Helfer als glückliche Fügung. Allerdings sind Tankstellen gegen Feuer besser abgesichert, als es vielen Laien bekannt ist. Hickel: „Die unterirdischen Tanks sind so abgeschottet, dass kein Feuer sie erreicht. Wir hatten keine Angst vor einem brennenden Geysir.“

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