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Bei Doemens stapeln sich die Biere: Oliver Dawid (li.), Thomas Buscham und Werner Gloßner (r.) b ei der Bestandsaufnahme der angelieferten Kästen.  

Brauakademie Doemens

Neuer Rekord bei Bier-Wettbewerb

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Die Bierwelt blickt im Oktober nach Gräfelfing, wenn in der Brauakademie Doemens einer der weltweit begehrtesten Preise der Branche vergeben wird: der „European Beer Star“. Der Wettbewerb verzeichnet erneut eine Rekordbeteiligung.

Gräfelfing – Der „European Beer Star“ des Verbandes Private Brauereien gehört zu den weltweit renommiertesten Wettbewerben der Braubranche. „Eine der begehrten Auszeichnungen zu erhalten, hat für Brauer einen vergleichbaren Stellenwert wie die Sterne von Michelin“, sagt Oliver Dawid, Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern. Bei der Gräfelfinger Brauakademie Doemens ist man es inzwischen gewohnt, dass bei dem Wettbewerb Jahr für Jahr neue Rekordmarken aufgestellt werden. Insgesamt 2344 Biere aus 50 Ländern stellen sich heuer dem Urteil der Jury. Ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Vergleich: Bei der Premiere des Wettbewerbs vor 15 Jahren waren es gerade einmal 271 Biere. „In den letzten Tagen vor dem Einsendeschluss hat ein regelrechter Run bei der Anmeldung eingesetzt“, berichtet Verkostungsleiter Thomas Buscham.

Aufgrund der Rekordbeteiligung musste man bei Doemens auch das Expertenteam vergrößern. 144 Juroren, elf mehr als im vergangenen Jahr, werden am 12. Oktober die Biere im Rahmen einer Blindverkostung nach Kriterien wie Farbe, Schaum, Geruch und Geschmack bewerten. Bei ihnen handelt es sich um Braumeister, Bier-Sommeliers und ausgewiesene Bierkenner aus insgesamt 32 Ländern.

Die Juroren trinken das Bier auch in kleinen Schlucken. Aber laut Dawid keinesfalls mehr als zwei oder drei Halbe über den Tag verteilt. Erstmals werden die Medaillen in 65 Kategorien vergeben, darunter zum Beispiel Fruit Beer, Session Beer oder New Style Lager. Damit habe man auf Wünsche der Brauereien reagiert, die einzelnen Bierstile noch stärker zu akzentuieren, sagt Oliver Dawid. Gold, Silber und Bronze gibt es beim „European Beer Star“ aber nur jeweils einmal pro Kategorie.

Der Wettbewerb stellt die Doemens-Brauakademie vor enorme logistische Herausforderungen. Weit mehr als 30 000 Flaschen in allen denkbaren Gebinden, Kisten oder Kartons trafen in den vergangenen Wochen in Gräfelfing ein. Mitarbeiter und Studenten der Brauakademie übernehmen das Zusammenstellen, Beschriften und Sortieren. „Glücklicherweise haben wir damit schon jahrelange Erfahrung, sonst wäre dieser Aufwand kaum zu bewältigen“, konstatiert Doemens-Geschäftsführer Werner Gloßner.

Bekanntgegeben werden die Gewinner des „European Beer Award“ 2018 erst Mitte November auf der „ Brabeviale“, der Investitionsgütermesse der Getränkewirtschaft in Nürnberg.

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