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Gründungs- und Vorstandsmitglieder des neuen Förderkreises (v.li.): Beisitzer Markus Schöbel, Kassenwart Georg Stahleder, Doemens-Präsident Georg Schneider, Landrat Christoph Göbel, 1. Vorsitzender Wolfgang Stempfl, Schriftführer Andreas Hofbauer, Beisitzer Jörg Puma und 2. Vorsitzender Stefan Soiné. 

Doemens-Neubau

Förderverein soll Finanzierungslücke schließen

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Wo in den nächsten Jahren die neue Niederlassung der Doemens-Akademie aus dem Boden wachsen soll, fand am Freitag schon mal eine Gründungsversammlung statt: 13 Personen,  hoben in Gräfelfing den „Freundes- und Förderkreis Doemens 2020 e.V.“ aus der Taufe.

Gräfelfing – Sinn und Zweck dieses Vereins ist ganz unverblümt-pragmatisch das Einwerben von Spendengeldern für den Neubau auf dem künftigen Baugrundstück an der Ecke Lohen-/Pasinger Straße. Das Projekt ist durchaus ehrgeizig, soll heutigen und zukünftigen Ansprüchen der Brauwirtschaft und Lebensmittelindustrie an praxisnahe Ausbildung auf hohem Niveau genügen. Nicht zuletzt die technische Ausstattung der Lehranstalt und Schau-Brauerei wird zu den geschätzten Baukosten von 20 Millionen Euro beitragen. Einen Teil davon kann Doemens aus Eigenmitteln beisteuern, einen weiteren schießen Kultus- und Wirtschaftsministerium des Freistaats aus Fördertöpfen zu, und schließlich verwertet Doemens auch das bisherige Grundstück an der Stefanusstraße. Trotzdem klafft eine Finanzierungslücke. Der neue Verein soll den transparenten Rahmen und zugleich die Motivationshilfe für erkleckliche Spenden aus der Branche bieten.

Nicht umsonst verwies Wolfgang Stempfl, erster Vorsitzender des Vereins und langjähriger Geschäftsführer und Schulleiter von Doemens, auf die 3000 Absolventen allein der Brauerei-Abteilung, die weltweit erfolgreich in ihrem Beruf wirtschaften – dank des Fachwissens aus Gräfelfing. Auch die weitere Zusammensetzung des Vorstands spricht für sich; sie liest sich wie ein Who’s who der Brauereiwirtschaft und ihrer Zulieferbranchen.

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