Medien: US-Schriftsteller Philip Roth ist tot

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Der Wunschbaum als Projekt der Gemeindestiftung: (v.l.) Günter Roll (Stiftungsvorstand), Andrea Reicherzer (Kleiner Laden Gräfelfing), Petra Schaber (Stiftungsvorstand), Sonja Mayer (Stiftungsrat), Alfred Kordick (Stiftungsrat), Werner Frisch (stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender), Regine Müller (Stiftungsrat), Uta Wüst (Stiftungsvorstandsvorsitzende), Eberhard Reichert (Stiftungsratsvorsitzender) und Organisatorin Barbara Schmid.

Gemeindestiftung Gräfelfing

Ein Baum voller Herzenswünsche

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Wer sich zu Weihnachten selbst beschenken und glücklich machen will, beschenkt am besten einen anderen Menschen. Mit dem Wunschbaum der Gemeinde Gräfelfing ist das ganz leicht.

Gräfelfing – Die schöne Tanne im Gräfelfinger Rathaus-Foyer wäre an sich schon einen Blick wert. Doch sie ist geradezu ein Besuchermagnet. Denn an ihren grünen Zweigen hängen rot und golden glänzende Sterne. Auf denen sind Herzenswünsche abgedruckt. Jedermann kann sie pflücken und erfüllen. Denn die Gemeindestiftung bringt Wünschende und Spender zusammen.

Die Idee von Barbara Schmid, die sich im Gräfelfinger Rathaus um soziale Angelegenheiten kümmert und auch für die Gemeindestiftung tätig ist, bewährte sich schon bei ihrem Probelauf zu Weihnachten vor einem Jahr prächtig. Nun steht der Wunschbaum wieder bereit.

Wer einen Herzenswunsch hat und ihn sich nicht erfüllen kann, meldet sich mit oder ohne ausgefüllten Wunschzettel in Zimmer 5 des Rathauses. Die Zettel liegen aus. Es gibt rote Wunschzettel, auf denen Zeit erbeten wird, etwa zum Vorlesen oder Spazieren gehen. Und es gibt goldene Wunschzettel für materielle Herzensanliegen.

Den Wunsch druckt Barbara Schmid anonym auf einen entsprechenden Stern und hängt ihn zu den anderen an den Wunschbaum. Wer Wünsche erfüllen will, kann sie in Ruhe studieren, seinen Favoriten pflücken und wiederum bei Barbara Schmid den Kontakt zum Empfänger bekommen.

Auf diese Weise wurden schon im Einstiegsjahr 50 Wünsche bedürftiger Gräfelfinger erfüllt, darunter viele, aber nicht nur Senioren. Sie reichten vom Bahnticket zu Verwandten über warme Socken und gemeinsamen Einkaufsbummel bis hin zu einer Stunde Vorlesezeit.

Mit der Aktion will die Gemeindestiftung nicht nur Beschenkte und Schenkende gerade zur Weihnachtszeit glücklich machen, sondern auch das Augenmerk auf die rund um das Jahr laufenden Hilfsleistungen und den entsprechenden Spendenbedarf der Stiftung richten.

Heuer gelingt das noch augenfälliger. Denn neben dem Wunschbaum gibt es eine lange Tafel mit Tombola-Gewinnen: Jeder kann bei Barbara Schmid für 3 Euro zu Gunsten der Gemeindestiftung ein Los kaufen und hat beste Chancen, eines der netten Geschenke zu ergattern. Die sind übrigens allesamt selbst gestiftet, und zwar von Andrea Reicherzer, der Betreiberin des Geschenke-Geschäftes „Kleiner Laden“, die auf diese Weise pünktlich vor Weihnachten Platz im Regal schaffte – für viele neue Geschenk-Ideen.

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