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Bei Wind und Wetter ist Elisabeth Breiter auf den zahlreichen Baustellen der Gemeinde Gräfelfing anzutreffen.  

 Personalie im Rathaus Gräfelfing

Elisabeth Breiter geht in den Ruhestand

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Im Gräfelfinger Rathaus steht in diesem Jahr eine bedeutende personelle Änderung an. Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter geht in den Ruhestand.

Gräfelfing – Breiters  Arbeitsbereich wird unter drei Kollegen aufgeteilt; einer der Nachfolger wurde neu eingestellt und trat am Montag seinen Dienst an.

Elisabeth Breiter leitet das Gräfelfinger Bauamt seit rund 13 Jahren. Ihr Budget ist das größte im Gräfelfinger Vermögenshaushalt, der die Investitionen bereitstellt. Als Nachfolgerin von Manfred Klose legte Breiter ein hohes Arbeitstempo und -pensum vor, das mit den Notwendigkeiten (Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder) und politischen Wünschen (etwa die Sanierung des Bahnhofsplatzes vor dem Bürgerhaus) Schritt hielt. Breiter legte die Bereiche Amtsleitung, Hoch- und Tiefbau zusammen und nahm sie selbst wahr. Unter ihrer Regie entstanden Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen. Dutzende Straßen wurden saniert. Besonders mit Bürgermeister Christoph Göbel verstand sich Breiter, deren Arbeitsweise mancher als hemdsärmelig empfindet, gut.

Als Breiters Wunschnachfolger wird Markus Ramsauer, der bereits den Bereich Bauleitplanung innehat, die Amtsleitung übernehmen. Für den Tiefbau wird Roland Strecker zuständig sein, den Hochbau übernimmt Ingenieur Stefan Schädle, der am Montag seinen ersten Arbeitstag hatte. Lydia Brooks bleibt für Umwelt-, Energie- und Abfallwirtschaft zuständig.

Wann genau Breiters letzter Arbeitstag ist, weiß heute niemand. Eigentlich wäre im Juni Schluss. Doch schon vor Monaten reichte Elisabeth Breiter einen Antrag ein, ihr Arbeitsverhältnis zu verlängern. Der Grund: Sie möchte auf Bitte von Architekt Clemens Pollok das große Projekt Anbau Süd auf dem Lochhamer Schulcampus noch fertigstellen; geplanter Termin ist der Schuljahresbeginn. Eine Antwort hat Breiter noch nicht erhalten. Laut Bürgermeisterin Uta Wüst wird der Hauptausschuss sich im Februar mit dem Anliegen befassen.

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