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Die Heitmeiersiedlung soll nach Überlegungen im Rathaus um bis zu 250 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf dem Feld in Richtung Osten (links) erweitert werden.

Erweiterung der Heitmeiersiedlung

Bürgermeisterin sagt Planungswerkstatt ab

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Bürgermeisterin Uta Wüst und die Bewohner der Heitmeiersiedlung kommen wohl so bald nicht zusammen – jedenfalls nicht mehr vor der Sommerpause. Eine „Planungswerkstatt“, die am 17. Juli stattfinden sollte, sagte die Bürgermeisterin jetzt ab.

Gräfelfing– „Konstruktive Vorschläge, offene Gespräche und gemeinsame Planungsgrundlagen“ sollte die Planungswerkstatt laut Einladung mit sich bringen (wir berichteten). Dem wollten sich die Bewohner der Heitmeiersiedlung, die die Gedankenspiele der Gemeinde zur maßgeblichen baulichen Erweiterung der Siedlung kritisch sehen, nicht verschließen. Sie meldeten „etwa 100 Personen“ zur Teilnahme an. Doch knüpften sie daran auch Erwartungen, die nach einer ersten, für sie enttäuschenden Veranstaltung im Mai über „genügend Raum, Stühle und Mikrofone“ hinaus gingen: Die „Beantwortung der noch offen stehenden Fragen“ aus besagter Informationsveranstaltung.

Und dieser elf Punkte umfassende Fragenkatalog hatte es in sich. Unter anderem wollten die Bewohner detaillierte Auskunft zum Wohnraumbedarf in Gräfelfing, der Zielgruppe, der Finanzierung, Alternativkonzepten, einer Lärmanalyse und der versprochenen Verkehrsuntersuchung haben. „Wir erhoffen uns als nächsten Schritt die Beantwortung der oben genannten Fragen, auf deren Grundlage wir dann gerne in die Diskussion gehen können“, hieß es unmissverständlich in einer Antwort ans Rathaus. Die Reaktion der Bürgermeisterin nach Rücksprache mit dem Bauausschuss in nichtöffentlicher Sitzung: eine Absage der Veranstaltung.

In einer Pressemitteilung des Rathauses hieß es zur Begründung, besagter Fragenkatalog könne nach Ansicht der Gemeinde „erst im Laufe des Planungsprozesses“ beantwortet werden. In diesen wolle man „Anregungen aus der Heitmeiersiedlung einbeziehen“. Zudem sei der kleine Saal des Bürgerhauses, wo die Veranstaltung geplant gewesen sei, für so viele Teilnehmer nicht ausreichend, und ein anderer Raum stehe zu dem Termin nicht zur Verfügung. Der „Bürgerdialog“ solle nun im Oktober fortgeführt werden.

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