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Ulrike Grosch ersteigerte als Erste ein Stück Maibaum, „Auktionator“ Markus Feuerer (li.), Sprecher der Maibaumfreunde, erteilte ihr für 32 Euro den Zuschlag. Alle Holzteile wurden mit einem eingebrannten Stempel veredelt.

Maibaum versteigert

32 Euro für einen Meter in Weiß und Blau

Bürger konnten am Samstagvormittag vor dem Feuerwehrhaus ihr persönliches Stück des alten Gräfelfinger Maibaums ersteigern oder auch sechs Zentimeter breite Scheiben davon, zu einem Festpreis von 3,50 Euro, erwerben.

Gräfelfing – Um 11 Uhr war die Veranstaltung des Maibaumvereins und der Feuerwehr angesetzt. Doch bevor die Motorsäge angeworfen werden durfte, musste noch eine Tauffeier in der benachbarten Alten Stefanuskirche in Ruhe abgewartet werden. Die Maibaumfreunde verkürzten sich jedoch die Wartezeit mit Leberkässemmeln und der Musik der Blaskapelle Stockdorf. Dann flogen die Sägespäne und Ulrike Grosch aus Gräfelfing freute sich als Erste über einen Meter in Weiß und Blau. Fünf Euro war das Mindestgebot und Ulrike Grosch lieferte sich einen schnellen Bieterwettstreit mit zwei Männern bis Auktionator Markus Feuerer, Sprecher des Maibaumvereins, endlich bei 32 Euro ihr den Zuschlag erteilte. „Ich freue mich total“, so die Gräfelfingerin. Ulrike Grosch hätte sogar bis 50 Euro mitgeboten. „Mein Stück war also „ein absolutes Schnäppchen“, sagte sie lachend. Der Holzblock soll als Deko-Objekt in ihrem Garten stehen.

Nicht minder strahlte Werner Heilmann. Der Gräfelfinger ersteigerte sein Maibaumstück für 35 Euro und erklärte gleich, wofür er es dringend benötigt: „Ich baue für die Terrasse einen runden Tisch, der in der Mitte ein Loch für einen Bierkasten hat. Und genau unter diesen Kasten kommt jetzt der neue, tolle Sockel.“ Am Ende kamen alle Teile des alten Gräfelfinger Maibaums, veredelt mit dem eingebrannten Stempel „2017“, unter den Hammer. Der Maibaumverein konnte damit seiner Kasse 350 Euro hinzufügen, so Sprecher Markus Feuerer.

Nächste Woche erhält das schon parat liegende neue Traditionsstangerl seine typische Kolorierung. Immer gut bewacht, damit der 27-Meter-Baum am 29. April wohlbehalten in eine sogenannte Spange gestellt werden kann.  

Carolin Högel

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