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Neue Seerosen statt alter Teerbrocken: Am Grund des Weihers sammelten sich Schlamm und Altlasten, es stank. Das ist jetzt Vergangenheit, und Gräfelfings 2. Bürgermeister Peter Köstler half mit, das im März ausgelassene Gewässer mit neuen Pflanzen zu bestücken.

Revitalisierung

Frisches Wasser für den Weiher von St. Gisela

Er war voller Altlasten und hat gestunken. Jetzt wurde der Weiher von St. Gisela neu befüllt - zur Freude der Altenheim-Bewohner und der Kinder aus dem Caritas-Haus.

Gräfelfing – Der Weiher im Park des Caritas-Altenheims St. Gisela in Gräfelfing ist wieder mit sauberem, klaren Wasser gefüllt. Die Arbeiten im Zuge der Revitalisierungsmaßnahmen wurden jetzt fertiggestellt. Seit Donnerstag speist die Würm das Gewässer wieder.

Nachdem die Altenheimbewohner über einen unangenehmen Geruch geklagt hatten, wurde bald klar, dass dieser durch die Verschlammung des Weihers hervorgerufen wurde. Die Gräfelfinger Umweltreferentin Lydia Brooks, Elisabeth Breiter vom Bauamt und ein Team des Betriebshofs nahmen sich der Sache an. Da der Schlamm schadstoffbelastet war und große Teerbrocken enthielt, wurde eine Fachfirma engagiert. 250 Tonnen belastetes Material hatten sich in dem kleinen Gewässer angesammelt, mussten fachgerecht entsorgt werden. Keine leichte Aufgabe. Doch innerhalb der letzten Monate wurde das Biotop – und somit ein optimaler Lebensraum für Fische und Amphibien – wiederhergestellt.

Das Wasser, das direkt aus der Würm kommt, wird durch eine Verengung am Einlauf mit Sauerstoff angereichert, und große Steine dienen als „Schlammbremse“. Um auch den Erholungssuchenden einen optisch ansprechenden Anblick zu ermöglichen, wurde der Weiher neu bepflanzt. Die Befüllung, die rund drei Stunden dauerte, feierten die Bewohner des Altenheims St. Gisela und die Kinder des benachbarten Caritas-Kinderhauses am Donnerstag gemeinsam mit Gemeindevertretern.

Sabrina Graf

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