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Pflanzen eine Robinie vor dem Gräfelfinger Rathaus (v.li.): Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter, Bauhof-Chef Helmut Degen, Mitarbeiter Roland Strecker und Bürgermeisterin Uta Wüst beim offiziellen Start der Pflanz-Aktion.

Gartenstadt Gräfelfing

Gegen den Baumschwund

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Baustellen, Stürme, Krankheiten. Bäume haben viele Feinde: Mit einer jetzt gestarteten Pflanzaktion versucht die Gemeinde Gräfelfing, dem Schwund entgegen zu wirken. 

Die Gartenstadt Gräfelfing achtet auf den Fortbestand ihres öffentlichen Grüns: Jährlich müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit oder wegen Baustellen Bäume gefällt werden. Um diesen Verlust mindestens auszugleichen, pflanzt die Kommune in jedem Spätherbst Bäume nach. Allein 30 Pflanzungen nimmt der Betriebshof in diesen Wochen vor.

Den Anfang machten die Mitarbeiter von Betriebshofleiter Helmut Degen in Gegenwart von Bürgermeisterin Uta Wüst und Bauamtsleiterin Elisabeth Breiter vor dem Rathaus: Dort steht nun eine junge Robinie, die einen alten Baum dieser Art ersetzen soll, der mittelfristig entfernt werden muss.

Bei den Neupflanzungen achtet Roland Strecker, im Rathaus zuständig für Baumschutz, Grünflächen und Freianlagen, auf eine gute Mischung. Neben heimischen Bäumen, die gut zur Fauna in Gräfelfing passen, wie Eiche, Haselnuss, Kirsche, Feldahorn und Mehlbeere wählte der Gartenbau-Ingenieur auch optisch besonders ansprechende Bäume wie den Amberbaum mit schöner Herbstfärbung oder die prächtig blühende Magnolie. Zusätzlich werden Bäume gesetzt, die mit dem Stadtklima besonders gut zurecht kommen. Verdichteter Boden, Streusalz, Trockenheit und Belastungen durch die Hinterlassenschaft von Hunden und Katzen zählen zu den Stressfaktoren von Bäumen an Straßen und im dicht besiedelten Gebiet. Mit Eisenholzbaum oder Hopfenbuche will Strecker testen, ob diese Bäume bei anhaltender Klimaerwärmung für Gräfelfing in Frage kommen.

Auf öffentlichem Grund in Gräfelfing stehen 6000 bis 7000 Bäume. Bürgermeisterin Uta Wüst: „Diese Zahl möchten wir soweit möglich gerne erhalten oder sogar erhöhen. Unser Ziel ist eine langfristige Durchgrünung der kommunalen Freiflächen.“

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