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„Genug geballert“:Spenden statt Silvesterfeuerwerk

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Gräfelfing  - Gräfelfing – „Genug geballert“: Unter diesem Motto haben die Gräfelfinger Gemeinderäte Florian Ernstberger (BVGL) und Marion Appelmann (CSU) einen gemeinsamen Antrag gestellt, der sich gegen die vielen Silvester-Feuerwerke wendet

Stattdessen solle die Gemeinde ab Silvester 2017 zu „Spenden statt Böllern“ unter Verzicht auf ein Feuerwerk aufrufen, si die Kommunalpolitiker. Hilfsweise könne die Gemeinde ein zentrales Feuerwerk veranstalten, um die vielen privaten Böller-Orgien zu reduzieren. Letzteres hatten bereits 2014 mehrere Fraktionen beantragt, doch kam es zu keinem Beschluss im Gemeinderat.

Ernstberger und Appelmann verweisen nun darauf, das schon mehrere Gemeinden im Landkreis München, wie Haar und Höhenkirchen-Siegertsbrunn, zu Spenden statt Böllern aufrufen. In Haar geht das Geld an die Bürgerstiftung, wie es sie auch in Gräfelfing gibt; in Höhenkirchen-Siegertsbrunn finanziert die Kommune damit einen Teil des zentralen Feuerwerks, so dass es in den Wohngebieten ruhiger zugeht. Beides würde laut Gräfelfinger Antrag zu einer deutlichen Abnahme der Gefährdung durch Feuerwerkskörper, der Stress-Belastung für Tiere, des „enormen Anstiegs der Feinstaubbelastung“, des Abfalls und von Feuerwerken im gesamten Gemeindegebiet und des tagelangen Vor- und Nachgeböllers führen und stattdessen Einnahmen für einen sinnvollen, nachhaltigen Zweck wie die Gemeindestiftung generieren. Die Bürger und Vereine würden diesen Vorschlag begrüßen.  ms

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