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Elektromobilität

Gräfelfing errichtet weitere Ladestation

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Auf Antrag der CSU-Fraktion im Gräfelfinger Gemeinderat will die Kommune zunächst eine weitere Ladesäule für Autos mit Elektroantrieb errichten. Eine zweite könnte bei Bedarf nachfolgen. Das hat der Umweltausschuss am Donnerstag beschlossen.

Gräfelfing –Peter Köstler hatte in seinem Antrag eine Ladestation für Elektrofahrzeuge gemeindlicher Mitarbeiter angeregt. Entscheidendes Kriterium bei der Anschaffung von E-Autos seien ausreichende Ladekapazitäten. Diese Infrastruktur für Gemeindemitarbeiter anzubieten, könne einen Anreiz setzen. In der Tat sagte Bürgermeisterin Uta Wüst, zwei Rathaus-Mitarbeiter hätten sich interessiert gezeigt und würden ein Elektrofahrzeug in Betracht ziehen.

Doch so einfach ist es nicht. Das ergab eine Voruntersuchung von Sabrina Schröpfer, der Klimaschutz-Managerin der Gemeinde. Bei technischen Details wie dem richtigen Stecker-Modell (die Autohersteller haben sich auf keinen Standard geeinigt) und der angebotenen Ladeleistung (drei Varianten stehen zur Auswahl) müsse man sich für jene mit der größtmöglichen Schnittmenge entscheiden. Außerdem stelle sich die Frage, ob die Ladesäule(n) in der Tiefgarage des Rathauses, des Bürgerhauses oder im Freien installiert werden solle.

Und weil die Verwaltung davon ausging, den Strom kostenlos abzugeben, sprach Schröpfer weitere Probleme an: Zwar ist dieser Strom, bezogen vom Arbeitgeber, seit 2017 nicht mehr ein zu besteuernder geldwerter Vorteil. Doch blieb die Frage, ob die Gemeinde mit öffentlichem Geld ihren Mitarbeitern ein solches Geschenk machen dürfe. Und jene der Gleichbehandlung: Wer mit dem Fahrrad, dem ÖPNV oder dem herkömmlichen Auto zur Arbeit fahre, erhalte schließlich auch keine Deckung der Fahrtkosten. Katharina Weber (Grüne) verwies darauf, dass der Antrag gar keinen kostenlosen Strom erwähne und sprach sich dagegen aus. Mathias Pollok (IGG) stellte die Frage in den Raum, ob die Gemeinde überhaupt Autos jeglicher Art fördern solle.

Angeregt von Thomas Heidenreich (CSU) soll nun zunächst nur eine öffentliche Ladesäule vor dem Rathaus installiert werden, die kostenpflichtig zu nutzen ist – von Gemeindemitarbeitern wie von Bürgern. Sollte der Bedarf das nahelegen, könne eine weitere Säule in der Rathaus-Tiefgarage folgen.

Rubriklistenbild: © Thomas Plettenberg

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