+
Neues Buswartehäuschen an der Haltestelle Am Kirchenhölzl: Lange Lieferzeiten bremsen die Gemeinde aus. 

Gemeinde Gräfelfing rüstet nach

Haltestelle mit neuem Wartehäuschen

  • schließen

Die Gemeinde Gräfelfing rüstet nach und nach ihre hoch frequentierten Bushaltestellen mit Wartehäuschen aus und baut sie zugleich barrierefrei um. Dabei hat sie mit langen Lieferzeiten der Häuschen zu kämpfen. Jetzt ist eine wichtige weitere Haltestelle auf neuesten Standard umgerüstet – im März ist die nächste Station dran.

Gräfelfing– Seit letzter Woche stehen oder sitzen Fahrgäste, die an der Haltestelle Am Kirchenhölzl vor dem Elektromarkt auf den Bus warten, im Trockenen. Das neue Häuschen ist montiert, die Pflasterarbeiten sind beendet. Wie alle Haltestellen, die umgerüstet werden, ist auch Am Kirchenhölzl nun barrierefrei ausgebaut. Der Bordstein ist 18 Zentimeter hoch, sodass ein Bus mit Neigetechnik mit der Kante bündig abschließt und für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen kein Hindernis mehr da ist. Außerdem verfügt die Station nun über ein Blindenleitsystem, einen mit dem Stock tastbaren Riffelbelag, der anzeigt, wo die vordere Bustür zum Stehen kommt.

Ein halbes Jahr auf Lieferung gewartet

„Endlich ist diese für Pendler aus dem Gewerbegebiet so wichtige Haltestelle umgerüstet“, sagt Roland Strecker, Leiter für Tiefbau im Gräfelfinger Rathaus. Die Gemeinde habe auf die Lieferung dieses Bushäuschens ein halbes Jahr gewartet.

Im März soll die Haltestelle Sudetenstraße auf der Westseite der Rottenbucher Straße folgen. Die Kosten für die Umrüstung einer Haltestelle belaufen sich samt Pflasterung auf rund 10 000 Euro.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bürgertreff und Bürgerbüro für Martinsried im Gespräch
Anträge, Ergänzungsanträge, Änderungsanträge: Eine intensive Diskussion um die Einrichtung eines Bürgertreffs und eines Bürgerbüros in Martinsried prägte die letzte …
Bürgertreff und Bürgerbüro für Martinsried im Gespräch
Ein Messkelch aus dem Gefangenenlager
In der Planegger Pfarrei wurden mehrere liturgische Geräte abgegeben. Sie stammen aus einem Gefangenenlager. 
Ein Messkelch aus dem Gefangenenlager
Hickhack um Waldbesichtigung
Forst Kasten wird zunehmend zum Zankapfel. Münchens grüne Stadträte wollten dort eine Führung und das Kommunalreferat sagte: Nein, nur einer darf gehen. Das sorgt für …
Hickhack um Waldbesichtigung
Marktplatz: Ein neues Zelt für 73 000 Euro
Der Planegger Marktplatz bekommt ein neues Festzelt. Und damit es rechtzeitig fertig ist, wenn der Gebirgstrachtenerhaltungsverein D’Almarösler am 1. Mai zum …
Marktplatz: Ein neues Zelt für 73 000 Euro

Kommentare