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Hübsch anzuschauen, jedoch dringend sanierungsbedürftig: Das Häuschen auf dem gemeindlichen Grundstück stammt von 1922 und könnte eine Renaissance erleben. 

Gemeindliches Grundstück am Bahnhofsplatz geeignet

Gräfelfing: Inklusives Wohnprojekt in der Ortsmitte

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Zentraler geht es nicht: In Gräfelfings Ortsmitte, auf einem gemeindlichen Grundstück am Bahnhofsplatz, könnte ein inklusives Wohnprojekt entstehen. Die Kosten sind beträchtlich.

Gräfelfing– Die Grünen hatten vor längerer Zeit beantragt, gemeindliche Grundstücke und Immobilien grundsätzlich auf ihre Eignung für eine inklusive Wohngruppe zu prüfen. Eine solche funktioniert seit Jahren erfolgreich in der Irminfriedstraße.

Weil der weitere Bedarf unstrittig ist, gab es nun eine ernsthafte Überprüfung im Zuge der laufenden Überplanung des gemeindlichen Grundstücks Bahnhofstraße 105, an der Ecke zur Prof.-Kurt-Huber-Straße, durch das Büro Molenaar.

Altes, ungenutztes Haus aus dem Jahr 1922

Der Riegel-Neubau an der Bahnhofstraße und am Kreisverkehr wäre davon nicht betroffen; es geht um den südlich und deutlich höher gelegenen Grundstücksteil, auf dem aktuell ein altes, ungenutztes Haus aus dem Jahr 1922 steht.

In der Sitzung des Hauptausschusses präsentierte Architekt Klaus Molenaar die Untersuchungsergebnisse seines Teams. Demnach wäre es möglich und auch sinnvoll, das historische Häuschen, in das es derzeit hineinregnet, zu erhalten und zu sanieren. Weil es für eine inklusive Wohngruppe mit neun Plätzen (vier Personen ohne, fünf mit Behinderung) zu klein wäre, würde Molenaar es durch einen neuen Anbau im rechten Winkel von der Prof.-Kurt-Huber-Straße aus erweitern.

Neubau und Sanierung des Altbaus würden jeweils ungefähr 570 000 Euro kosten, samt Außenanlagen und Baunebenkosten käme das Projekt auf knapp 1,7 Millionen Euro. Nun sollen die Fraktionen zunächst intern darüber beraten.

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