Recycling

Gräfelfing verlegt weitere Standortevon Containern unter die Erde

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Wertstoffe wie Glas und Papier einfach unter der Erde verschwinden lassen – und das fast lautlos: Die so genannten Unterflur-Wertstoffcontainer, die Gräfelfing vor einem halben Jahr an der Ecke Leibl-/ Kerschensteinerstraße in Betrieb nahm, haben sich bewährt. Nun sollen weitere Standorte umgerüstet werden.

Gräfelfing– Das System hat viele Vorteile – und vor allem einen Nachteil: es kostet eine mittlere fünfstellige Summe pro Standort. Doch das ist in Gräfelfing kein Hinderungsgrund. Die Mitglieder des Umweltausschusses äußerten sich fast durchwegs positiv über die neuen Unterflur-Wertstoffcontainer. Nun sollen in diesem und dem nächsten Jahr jeweils zwei der Wertstoff-Sammelstellen umgebaut werden.

Nach einigem Hin und Her einigte man sich auf die Standorte Finken-/ Bussardstraße und Am Wasserbogen für dieses Jahr. Vor allem in der Finken-/ Bussardstraße habe man einen „Problemstandort“, so Bürgermeisterin Uta Wüst. Er werde stark frequentiert, und in Kombination mit der Lage außerhalb des Wohngebietes finde wildes Ablagern dort besonders häufig statt. Von der Umrüstung, die in diesem Fall etwa 52 000 Euro kosten dürfte, verspricht man sich im Rathaus eine Besserung. Ähnlich verhält es sich mit dem Standort am Wasserbogen, dessen Umbau mit 42 000 Euro etwas günstiger sein soll.

Im nächsten Jahr sollen die Standorte in der Würmstraße und in der Irminfried-/ Spitzlbergerstraße auf Umbau geprüft werden. Für ersteren machte sich vor allem Günter Roll (BVGL) stark, da er von Wohnbebauung umgeben und die Lärmproblematik hier recht groß sei. Peter Köstler (CSU) bat, bei der Auftragsvergabe darauf zu achten, etwas größere Einwurfschlitze für die Papiercontainer zu bekommen, damit auch Kartonagen leichter zu entsorgen seien. Gegen den Beschluss stimmte nur Franz Lang (SPD).

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