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Benno Voggenreiter (li.) und Florian Dietrich von der TU München installierten vor einigen Tagen die Messstation für Treibhausgase auf dem Gräfelfinger Rathausdach.  

Studienprojekt zu Treibhausgasen

Moderne Messtechnik auf dem Rathausdach

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Auf dem Dach des Gräfelfinger Rathauses steht seit wenigen Tagen eine Anlage, die die Konzentration an Treibhausgasen in der Luft misst, vor allem Kohlendioxid und Methan. Sie ist Teil eines Projektes der Professur für Umweltsensorik an der Technischen Universität München.

Gräfelfing – Insgesamt fünf solcher Geräte sind aktuell in der Region im Einsatz; sie stehen in den vier Himmelsrichtungen außerhalb Münchens sowie im Zentrum der Landeshauptstadt; Gräfelfing ist der Standort des westlichen Messpunktes. Die Stationen, die in Windrichtung vor der Stadt liegen, werden den „sauberen“ Vergleichswert messen, jene, die hinter der Stadt liegen, die belastete Luft. Die Differenz der Sensordaten ist folglich repräsentativ für die Emissionen, die in der Stadt erzeugt werden.

Schadstoffbelastungen durchs Oktoberfest

In der Zukunft soll ein solches Netzwerk permanent, rund ums Jahr, die Treibhausgaskonzentration in und um München messen und somit überwachen. Die aktuelle Messkampagne findet nicht zufällig in diesen Tagen statt: Sie hat zum Ziel, die zusätzlichen Schadstoffbelastungen zu erfassen, die durch das Oktoberfest in der gesamten Stadt generiert werden. Deshalb beginnen die Messungen schon einige Zeit vor der Wiesn, setzen sich während des Festes fort und finden auch noch einige Tage nach Ende des Oktoberfestes statt.

Bürgermeisterin Uta Wüst zögerte nicht, das Rathausdach für dieses Studienprojekt zur Verfügung zu stellen. Sie sagt: „Die Gemeinde Gräfelfing freut sich, zu den wissenschaftlichen Erhebungen beitragen zu können, und unterstützt das Projekt sehr gerne.“  

Gräfelfing kann nicht nur modern: Eines der ältesten Gebäude wird jetzt saniert.

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