Tablets im Unterricht: Die Digitalisierung an den Schulen schreitet voran, auch in Gräfelfing. Schüler halten Tablets in der Hand.
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Tablets im Unterricht: Die Digitalisierung an den Schulen schreitet voran, auch in Gräfelfing. (Symboldbild)

Ab 2021 Anschluss ans Glasfasernetz der Telekom

Gräfelfing rüstet Schulen mit Hunderten neuen Geräten digital auf

  • Martin Schullerus
    vonMartin Schullerus
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Das Homeschooling aufgrund der Corona-Pandemie hat Defizite in der digitalen Ausstattung der Schulen offengelegt – auch in Gräfelfing. Der Bürgerverein hatte noch vor der Sommerpause beantragt, die Situation zu überprüfen. Die Verwaltung legte nun einen Sachstandsbericht vor, in dessen Folge der Antrag als erledigt gilt.

Gräfelfing - Denn zumindest was Hard- und Software angeht, hat die Gemeinde aktuell einiges an Aktivitäten und Erfolgen vorzuweisen. In enger Absprache mit den drei Schulen am Ort stellte die Kommune Anträge auf Unterstützung im Rahmen des Digitalpakts Bayern. In der Folge wurden Anschaffungen im Wert von mehreren Hunderttausend Euro möglich.

Zunächst stellte die Verwaltung sicher, dass die jeweils 100 Mbit-Leitungen für die Grundschule Lochham sowie Grund- und Mittelschule Gräfelfing sowie zwei dieser Leitungen für das Kurt-Huber-Gymnasium funktionieren. Anfang 2021 soll der Glasfaseranschluss aller drei Schulen ans Netz der Telekom umgesetzt werden; früher ist dies der Firma nicht möglich.

Umfangreiche Listen beschreiben die Anschaffung der Hardware: Grundschulen sowie Mittelschule bekommen neue Telefonanlagen sowie Mediensäulen zur digitalen Überwachung des Eingangsbereichs samt Notfallzentralstelle. Die Grundschule Gräfelfing erhält oder hat erhalten vier neue Whiteboards mit Laptop, Managersoftware für die Schul-IPads, acht neue Schul-PCs sowie Leihgeräte für Schüler ohne PC zu Hause.

Letzteres gilt auch für die Grund- und Mittelschule Lochham. Außerdem erhält sie 23 interaktive Monitore, 56 PCs mit Monitoren und 23 Dokumentenkameras.

Das Kurt-Huber-Gymnasium bekommt zehn Notebooks, 20 Mini-PCs mit Monitoren, 48 Dokumentenkameras, 22 interaktive Monitore, einen neuen Schulserver und 30 weitere IPads.

Bürgermeister Peter Köstler machte in der Sitzung des Hauptausschusses am Dienstag deutlich, dass die Gemeinde dieses Thema als steten Auftrag ansehe und lediglich ein Zwischenschritt erreicht sei. Der Bürgerverein sah mit dem Bericht den Prüfauftrag als erledigt an. (ms)

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