Als Modellprojekt für Inklusion ging das „Traumcafé-Team“ vor einem Monat an den Start. Nun bekam es hohen Besuch.
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Besuch von der Ministerin: Kerstin Schreyer (r.) ließ sich gemeinsam mit Bürgermeister Peter Köstler (2.v.l.) das Konzept des „Traumcafés“von (v.r.) Hans Schumacher, Katharina Zörner, Sibylle Madadkar und Martin Husmann erläutern. Philipp Carl brachte derweil die erfrischenden Getränke auf die Terrasse.  

Kerstin Schreyer hält Gräfelfinger Projekt für förderwürdig

„Traumcafé“: Zuspruch von der Ministerin

Als Modellprojekt für Inklusion ging das „Traumcafé-Team“ vor einem Monat an den Start. Nun bekam es hohen Besuch.

Gräfelfing – Dienstags bis donnerstags jeweils von 11 bis 17 Uhr übernimmt es in Hans Schumachers Café „Gräfelfinger“ (ehemals Fesl) die Regie. Und obwohl man wegen Corona zunächst nur einen inklusiven Arbeitsplatz schaffen konnte – geplant war, zwei Menschen mit Behinderung und einen ohne im Team einzusetzen –, schlägt das Projekt des Vereins Traumwerker e.V. bereits hohe Wellen.

Team wird aufgestockt

Am Donnerstag schaute Kerstin Schreyer, bayerische Ministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, vorbei, um sich über das Konzept zu informieren. Das übernahmen zunächst Sibylle Madadkar, Katharina Zöllner und Martin Husmann von den Traumwerkern. Sehr gut sei das Projekt angenommen worden, erzählte Café-Betreiber Hans Schumacher. Schon im September werde man das Team aufstocken. Ein zweiter Mitarbeiter mit Behinderung wird dann eingestellt. Dieser habe sogar schon Erfahrung, so Schumacher.

Kerstin Schreyer war von dem Engagement der Verantwortlichen sichtlich angetan. „Mir erschließt sich nicht, warum der Bezirk das nicht fördert“, sagte sie. Husmanns Erklärung, man genüge mit dem Projekt nicht den erforderlichen Richtlinien, wollte die Ministerin, die bis Februar noch für das Ressort Familie, Arbeit und Soziales zuständig war und selbst Sozialpädagogik studiert hat, nicht hinnehmen. Sie empfahl den Traumwerkern, sich an Bezirksrätin Ilse Weiß zu wenden. 

So ging‘s los mit dem „Traumcafé“.

Margot Deny

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