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Autobahn A 96

Gräfelfing macht sich für Blitzer-Anlage stark

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Gräfelfing  - Die Gemeinde Gräfelfing will sich in Verhandlungen mit staatlichen Stellen für eine feste Blitzer-Anlage in beiden Fahrtrichtungen der A 96 im Gemeindebereich einsetzen. Der Bauausschuss folgte einem entsprechenden CSU-Antrag bei einer Gegenstimme.

„Wir müssen den Lärmschutz wieder mehr in den Blick nehmen“, sagte Antragsteller Peter Köstler. Während umfassende Maßnahmen wie Tunnelverlängerung und Galerieverbauung eher mittel- bis langfristig zu erwarten seien, nehme die Lärmbelastung der Anwohner täglich zu. In modernen Autobahntunneln sei zu beobachten, dass Blitzer heute ein probates Mittel seien, Tempolimits durchzusetzen.

Die Kosten (Gespräche vor einigen Jahren hatten Ausgaben von 200 000 Euro ermittelt) mochte Köstler als Gegenargument nicht gelten lassen. „Wir diskutieren Baumaßnahmen in Millionenhöhe und scheuen uns hier vor 200 000 Euro.“ Das Tempolimit von 80 km/h durchzusetzen sei nur eine von mehreren nötigen Maßnahmen, doch müsse sie als solche umgesetzt werden.

Sprecher der anderen Fraktionen bis auf die SPD gaben im Recht, wenngleich sie die zu erwartende Lärmreduzierung relativierten. Benno Stübner (IGG): „Nachts kann das bemerkbare Effekte bringen, tagsüber wenig bis gar nicht.“ Florian Ernstberger (BVGL) sah eine solche Anlage als geeignet an, Raser wirkungsvoll auszubremsen.

Bürgermeisterin Uta Wüst erinnerte an die äußerst hohen Auflagen und ungünstigen Bedingungen, zu denen der Freistaat einer solchen Anlage vor Jahren zugestimmt hätte. Doch zeigte sie sich offen, die Verhandlungen unter heutigen Voraussetzungen neu aufzunehmen. Dagegen votierte nur Franz Lang. Der SPD-Gemeinderat hätte das Geld lieber gleich in baulichen Lärmschutz investiert, auch wenn mit einer kleinen sechsstelligen Summe wenig zu bewegen wäre.

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