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Wohnzimmer geht in Flammen auf

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Von: Martin Schullerus

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Feuerwehrsirenen haben am frühen Freitagmorgen viele Gräfelfinger aus dem Schlaf gerissen: Im Meisenweg stand noch vor Tagesanbruch ein Zimmer im Vollbrand. Die Hausbewohner konnten sich retten und blieben unverletzt. Der Sachschaden ist allerdings beträchtlich.
Die Flammen schlugen bereits bis zum Dach, als die Gräfelfinger Feuerwehr am Einsatzort in der Meisenstraße eintraf. Die Helfer konnten den Schaden trotzdem auf das Wohnzimmer weitgehend eingrenzen. © Feuerwehr Gräfelfing

Feuerwehrsirenen haben am frühen Freitagmorgen viele Gräfelfinger aus dem Schlaf gerissen: Im Meisenweg stand noch vor Tagesanbruch ein Zimmer im Vollbrand. Die Hausbewohner konnten sich retten und blieben unverletzt. Der Sachschaden ist allerdings beträchtlich.

Gräfelfing – Feuerwehrsirenen haben am frühen Freitagmorgen viele Gräfelfinger aus dem Schlaf gerissen: Im Meisenweg stand noch vor Tagesanbruch ein Zimmer im Vollbrand. Die Hausbewohner konnten sich retten und blieben unverletzt. Der Sachschaden ist allerdings beträchtlich.

Um 5.49 Uhr ging bei der Gräfelfinger Feuerwehr der Alarm ein. Angezeigt wurde ein Zimmerbrand, alle Personen seien bereits im Freien. Schon auf der Anfahrt bemerkten die Retter starken Rauch und sahen den Schein der Flammen. Vor Ort stellten sie fest, dass das Wohnzimmer eines Bungalows brannte. Die Terrassentür war geborsten, die Flammen schlugen bis ans Dach hoch. Mit fünf Rohren starteten die Helfer sofort einen umfangreichen Löschangriff, von außen und innen. Außerdem sicherten sie die direkt angrenzenden Nachbarhäuser durch zwei Riegelstellungen ab.

Bewohner retteten sich ins Freie

„Zum Glück waren sämtliche Bewohner rechtzeitig aufgewacht und im Freien“, sagte 2. Kommandant Florian Renner im Merkur-Gespräch. Zweiter Glücksfall: Die Innentür des Wohnzimmers war geschlossen; so blieb der Rest des Hauses von Flammen und Rauchgasen weitgehend verschont.

Trotzdem war der Schaden beträchtlich. Das Wohnzimmer brannte komplett aus, und die Dachkonstruktion wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Für die Nachlöscharbeiten mussten die Helfer die Dachhaut teilweise öffnen, um Glutnester in der Decke zu lokalisieren und abzulöschen. Der Einsatz mit insgesamt neun Fahrzeugen und rund 40 Kräften war erst am Vormittag beendet – für Florian Renner sehr erfolgreich. „Wir konnten den Schaden aufs Minimalste begrenzen“, sagte er.

Die Brandursache war zunächst unklar; die Brandfahnder machten sich noch am Vormittag an die Arbeit. Florian Renner tippte auf einen technischen Defekt. Den Gesamtschaden schätzte der Vizekommandant auf über 200 000 Euro.

Auch im Dezember brannte es in  Gräfelfing.

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